Beschreibung
Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an - das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft. Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen. Darüber hinaus liefert er eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den fünfziger Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist. Das Buch sorgt seit seinem Erscheinen international für Aufsehen. So widmete Édouard Louis dem Autor seinen Bestseller »Das Ende von Eddy«.
über die Autoren
Didier Eribon
Didier Eribon, geboren 1953, ist ein französischer Soziologe und Philosoph. Seine Bücher Rückkehr nach Reims und Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben wurden zu Bestsellern, Michel Foucault. Eine Biographie zum Standardwerk. 2024 wurde er mit dem Prix de l’Académie de Berlin ausgezeichnet, 2026 erhielt er den Soul of Stonewall Award des CSD Berlin.
Tobias Haberkorn
Tobias Haberkorn, geboren 1984, studierte Literaturwissenschaft in Paris und Berlin. Heute arbeitet er als Journalist und Übersetzer.
Leseproben und mehr zum Buch
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