Die Angst vor den anderen

Ein Essay über Migration und Panikmache

  • geschrieben von Zygmunt Bauman
  • übersetzt von Michael Bischoff
  • 125 Seiten
  • Paperback
  • Format: 21,6 x 13,6 cm
  • 5. Deutsche Erstausgabe
  • Erscheinungsdatum: 11.09.2016
  • ISBN 978-3-518-07258-5

Paperback

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Array, Wenn in kurzer Zeit Hunderttausende Menschen ins Land kommen, stellt das für jede Nation eine gewaltige Herausforderung dar. Und dennoch wirkt es befremdlich, dass Migration praktisch alle anderen Themen von den Titelseiten verdrängt. Den Klimawandel. Die Ungleichheit. Zerfallende Staaten. Also die eigentlichen Ursachen der Migration. Zygmunt Bauman spricht angesichts der emotionalen Debatte von einer moralischen Panik. Und er stellt die Frage, wer von dieser Panik (oder Panikmache?) profitiert. Nicht zuletzt, so der Soziologe, populistische Politiker, die endlich klare Kante zeigen können – zumindest solange sie nicht in der Verantwortung stehen. Inmitten der Hysterie und der zunehmenden Xenophobie plädiert Bauman für Gelassenheit und Empathie. In einer Welt, in der Geld, Bilder und Waren frei zirkulieren und ob deren Kugelform sich die Menschen »nicht ins Unendliche zerstreuen können« (Kant), werden wir lernen müssen, mit den anderen zusammenzuleben.

Zygmunt Bauman
Zygmunt Bauman, geboren 1925 in Posen, gestorben 2017 in Leeds, lehrte zuletzt an der University of Leeds. Er gilt als einer der bedeutendsten Soziologen der Gegenwart und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Theodor- W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main (1998) und den Prinz-von-Asturien-Preis (2013).

Michael Bischoff
Bruce Hoffman lehrt als Professor für Security Studies an der Georgetown University, darüber hinaus berät er als Experte für Terrorismusforschung die RAND Corporation. Das Washingtoner Büro von RAND leitete er von 1999 bis 2006 als Direktor. Zuvor war Hoffman viele Jahre Direktor des Centre for the Study of Terrorism and Political Violence an der University of St Andrews. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung bezeichnete ihn 2004 als »einflussreichsten Politikberater der Welt«.

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