Die sortierte Gesellschaft

Zur Kritik der Identitätspolitik

  • herausgegeben von Johannes Richardt
  • Beiträge von Josie Appleton, Sabine Beppler-Spahl, Tim Black, Jan Feddersen, Frank Furedi, Gerd Held, Jason D. Hill, Arlie Hochschild, Stefan Laurin, Mark Lilla, Kenan Malik, Jordan Peterson, Robert Pfaller, Tobias Prüwer, Thilo Spahl, Volker Weiß, Joanna Williams, Michael Zürn
  • 194 Seiten
  • Paperback
  • Format: 21,0 x 13,5 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 13.06.2018
  • ISBN 978-3-944610-45-0

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Aufgeklärte Politik muss die Interessen der Bürger im Blick haben. Sie muss individuelle Freiheiten sichern und Gerechtigkeitsfragen verhandeln. Aber muss sie auch Forderungen von Aktivisten aufgreifen, die von sich behaupten, Bedürfnisse und Befindlichkeiten angeblich benachteiligter Minderheiten zu artikulieren? Von Männerrechtlern über Queer-Aktivisten und katalanische Separatisten bis zu rechten „Identitären“ proklamieren immer mehr Gruppen einen Opferstatus für sich und verlangen Sonderbehandlung. Aber brauchen wir wirklich spezielle Frauen- oder Männerrechte? Oder das Recht auf eigene Geschlechtsbestimmung? Was ist fortschrittlich daran, Menschen je nach sexueller Orientierung, Herkunft, Kultur oder Religion in Schubladen einzuordnen? Die Autoren des Sammelbandes „Die sortierte Gesellschaft“ haben die wichtigsten Argumente gegen die um sich greifende Identitätspolitik zusammengetragen.

Gerd Held
Dr. Gerd Held ist Privatdozent an der TU Berlin und freier Publizist. Er lebt in Berlin.

Kenan Malik
Kenan Malik (geb. 26. Januar 1960) ist britischer Publizist, Universitätsdozent und Rundfunkjournalist indischer Herkunft. Er ist u.a. Kolumnist für die International New York Times und Autor mehrerer Bücher, darunter "From Fatwa to Jihad: The Rushdie Affair and Its Legacy" (2009), "Strange Fruit: Why Both Sides are Wrong in the Race Debate" (2008) und "The Meaning of Race: Race, History and Culture in Western Society" (1996). Zuletzt erschien von ihm "The Quest for a Moral Compass: A Global History of Ethics" (2013).

Robert Pfaller
Robert Pfaller, geboren 1962, studierte Philosophie in Wien und Berlin und ist nach Gastprofessuren in Chicago, Berlin, Zürich und Straßburg Professor für Kulturwissenschaften und Kulturtheorie an der Kunstuniversität Linz. Von 2009 bis 2014 war er Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst Wien. In den Fischer Verlagen ist von ihm »Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft. Symptome der Gegenwartskultur« erschienen, die vielbeachtete Studie »Wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie«, »Zweite Welten. Und andere Lebenselixiere« sowie im Fischer Taschenbuch »Kurze Sätze über gutes Leben«. Mit Beate Hofstadtler hat er außerdem den Band »After you get what you want, you don't want it. Wunscherfüllung, Begehren und Genießen« herausgegeben. Zuletzt erschien von ihm »Erwachsenensprache. Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur« (2017).

Volker Weiß
Volker Weiß, Dr. phil., geboren 1972, studierte Literaturwissenschaft, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Psychologie in Hamburg. Er schreibt für die »Zeit« und »Zeit Geschichte«, »Jungle World«, »Frankfurter Rundschau«, »Taz«, »Spiegel-Online« und gilt als einer der besten Kenner der neurechten Szene.

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