Grundzüge der Fechner-Skalierung

Prinzipien der Konstruktion psychophysikalischer Diskriminationsskalen

  • geschrieben von Rainer Mausfeld
  • 197 Seiten
  • Paperback
  • Format: 14,8 x 21,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 31.12.1985
  • ISBN 978-3-8204-5240-2

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Die auf G.Th. Fechner zurückgehende Idee, eine psychophysikalische Skala so zu konstruieren, dass die Proportionen, mit denen ein Reiz im Urteil einer Person einen anderen Reiz dominiert, in Ab- stände der Reize auf dieser Skala «übersetzt» werden, führt formal zu einer probabilistischen Version additiv-verbundener Metrisierung, der Fechner-Struktur. Algebraische und probabilistische Eigen- schaften einer Fechner-Struktur sowie verschiedene Verfahren der Parameterschätzung können folglich allgemein untersucht werden, wobei sich die klassischen Modelle als Spezialfälle erweisen. Zudem erlaubt eine Fechner-Struktur, die Reizparameter via Techniken der isotonen Regression zu schätzen, ohne dass die Funktionsform der Response-Funktion spezifiziert werden muss. Dies lässt Unter- schiede zwischen inhaltlicher und statistischer Modellbildung deutlicher hervortreten.Aus dem Inhalt: U.a. Anmerkungen zur Ideengeschichte der Psychophysik - Monotone Biskalierbarkeit und Fechner-Skalierbarkeit - Fechners jnd-Skalen, Thurstones Urteilsmodell, BTL-Modell, «Random utility»-Modelle, Rasch-Modell.

Rainer Mausfeld
Rainer Mausfeld ist Professor an der Universität Kiel und hatte bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl für Wahrnehmung- und Kognitionsforschung inne. In seinen gesellschaftspolitischen Beiträgen beschäftigt er sich mit der neoliberalen Ideologie, der Umwandlung der Demokratie in einen autoritären Sicherheitsstaat und psychologischen Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements. Mit seinen Vorträgen (u.a. "Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert?" und "Die Angst der Machteliten vor dem Volk") erreicht er Hunderttausende von Zuhörern.
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