Eine Geschichte der Gewalt

Leben und Sterben in Lateinamerika

  • geschrieben von Oscar Martinez
  • übersetzt von Hans-Joachim Hartstein
  • 304 Seiten
  • Buch
  • Format: 21,5 x 14,5 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 16.03.2016
  • ISBN 978-3-95614-099-0

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In den Staaten Zentralamerikas herrscht das organisierte Verbrechen. Die strategische Lage hat Länder wie Guatemala, Honduras, El Salvador und Nicaragua zu wichtigen Transitländern des internationalen Drogenhandels gemacht und ihnen die höchsten Mordraten der Welt gebracht. Das staatliche Machtvakuum in diesen Ländern haben längst organisierte Banden wie die Mara Salvatrucha oder Barrio 18 besetzt – hier herrscht das Gesetz von Klingen und Kugeln. Óscar Martínez’ preisgekrönte Reportagen führen uns direkt in das Chaos Zentralamerikas – er berichtet von Brunnen, die sich mit Leichen füllen, von Kronzeugen, die der Staat vergessen hat, von jugendlichen Killern, die für einen Beutel Gras töten und von dem profitablen Geschäft der internationalen Kartelle mit Kokain und Migranten. Er schreibt über die Sisyphusarbeit des einzigen Gerichtsmediziners in El Salvador, über die Herren der Grenzen im Dschungel Guatemalas, über mexikanische Bordelle, in denen die zentralamerikanischen Flüchtlinge verkauft werden. Das Bild, das sich aus seinen Reportagen ergibt, ist erschreckend: eine Region, die von Angst und Perspektivlosigkeit beherrscht wird und aus der die Menschen zu Millionen fliehen.

Oscar Martinez
Óscar Martínez wurde 1978 in El Salvador geboren und ist Journalist bei ElFaro.net, dem ersten Online-Magazin Südamerikas. Er gilt als einer der renommiertesten investigativen Journalisten Zentralamerikas. Seine Reportagen erregen immer wieder öffentliches Aufsehen und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Hans-Joachim Hartstein
Óscar Martínez wurde 1978 in El Salvador geboren und ist Journalist bei ElFaro.net, dem ersten Online-Magazin Südamerikas. Er gilt als einer der renommiertesten investigativen Journalisten Zentralamerikas. Seine Reportagen erregen immer wieder öffentliches Aufsehen und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.