MEMORANDUM 2019

Klimakollaps, Wohnungsnot, kriselnde EU – Alternativen der Wirtschaftspolitik

  • geschrieben von Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik
  • 333 Seiten
  • Paperback
  • Format: 19,7 x 13,0 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 01.05.2019
  • ISBN 978-3-89438-697-9

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Das Ende »einer der längsten Aufschwungphasen der Nachkriegszeit« sei nicht in Sicht, so der »Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung« (SVR) in seinem neuen Jahresgutachten. Alles in Butter also? Nicht ganz. Denn Gefahren drohen – laut SVR – durch sozialpolitische Wohltaten. Den Mindestlohn etwa. Oder von Rentenerhöhungen statt längerer Lebensarbeitszeit. Und auch im internationalen Steuerwettbewerb ist mitzuhalten. Heißt: Entlastung von Profiten, Finanzspekulation, Spitzeneinkommen und großen Vermögen. So nicht, sagt das Memorandum 2019. Wenn nicht umgesteuert wird, stehen wir vor einer neuen Krise. Gescheitert sei die Ideologie des Vorrangs von Markt und Wettbewerb gegenüber staatlicher Regulierung. Auf dieser Grundlage entwickelt es seine Alternativen zur Wirtschafts- und Finanzpolitik im nationalen wie im EU-Rahmen. Es argumentiert für eine Europäisierung der Klima- und Energiewende und für den Einstieg in eine ökologische Steuerreform. Weitere Schwerpunkte: Krankenhaus- und Altenpflegepolitik; Wohnungswirtschaft und kommunaler Wohnungsbau; Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik
Der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Gewerkschaften an. Ihr jährliches MEMORANDUM ist längst zu einer festen Einrichtung geworden und aus der aktuellen Debatte nicht wegzudenken. Es stellt einen Gegenentwurf zum jeweiligen Jahresgutachten der »Fünf Weisen« dar, von denen sich die Bundesregierung ihren wirtschaftspolitischen Kurs bestätigen lässt.

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