Wobblies

Politik und Geschichte der IWW

  • herausgegeben von Gabriel Kuhn
  • 152 Seiten
  • Paperback
  • Format: 18,0 x 11,0 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 11.03.2019
  • ISBN 978-3-89771-926-2

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Der 28. Band der Reihe »Klassiker der Sozialrevolte« bietet einen Einstieg in die Ursprünge und Geschichte der Industrial Workers of the World (IWW), eine der legendärsten Kampforganisationen der Arbeiterklasse. Gegründet 1905 in den USA hatte die IWW bald Sektionen auf fünf Kontinenten. Die Wobblies, wie die Mitglieder der Organisation genannt werden, sind untrennbar mit der Geschichte des revolutionären Syndikalismus verbunden. Sie vereinen das Prinzip der Arbeiterselbstverwaltung mit direkter Aktion und dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Eingeleitet von Gabriel Kuhn, der über den heutigen Stand der IWW berichtet und die gegenwärtige Bedeutung des Syndikalismus betont, versammelt dieser Band historische Dokumente und auch Liedtexte aus dem »Little Red Songbook«. Letztere betonen die kulturelle Bedeutung der IWW. Neben der Prinzipienerklärung der IWW von 1904 und dem etwas bekannteren Text »Die I.W.W.: Ihre Geschichte, ihre Struktur, ihre Methoden« (1917) des Arbeiteranführers Vincent St. John beinhaltet der Band auch eine Erstübersetzung von Henry McGuckins »The Memoirs of a Wobbly«, eine anschauliche Beschreibung des Wanderlebens, das viele Wobblies Anfang des 20. Jahrhunderts führten. Sie bildeten eine Solidaritätsgemeinschaft prekarisierter Arbeiter*innen, die das soziale und politische Leben in den USA – und weit darüber hinaus – wesentlich beeinflusst haben.

Gabriel Kuhn
Keeanga-Yamahtta Taylor ist Professorin am Institut für African American Studies der Princeton University. Sie arbeitet und veröffentlicht zu Rassismus, Schwarzem Befreiungskampf und sozialen Bewegungen. Ihre Texte erscheinen u.a. in ›Souls: A Critical Journal of Black Politics‹ und ›Jacobin‹.