Beschreibung
Die KSZE-Politik der Bundesrepublik nach dem Helsinki-Gipfel wurde von den Folgetreffen in Belgrad (1977/78) und Madrid (1980-1983) sowie weiteren Expertentagungen bestimmt. Die Studie zeigt die Bedeutung auf, die der KSZE-Prozess für Bonn in einem sich verschlechternden internationalen Umfeld als Instrument der Krisensteuerung besaß, um die Ost-West-Détente zu bewahren und den Eisernen Vorhang durchlässiger zu machen.
über die Autoren
Stefan Creuzberger
Stefan Creuzberger, geboren 1961 in Calw, ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Rostock und Leiter der Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland. Er publiziert zur deutschen und russischen Geschichte im 20. Jahrhundert und ist u. a. Mitherausgeber der Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland (AAPD) sowie Mitglied der Gemeinsamen Deutsch-Russischen Geschichtskommission.
Hélène Miard-Delacroix
Hélène Miard-Delacroix, geb. 1959, ist Professorin an der Sorbonne Université in Paris. Ihre Schwerpunkte liegen auf der deutschen Geschichte und der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen.
Sie ist Autorin des 2018 bei Reclam erschienenen Bandes »Weimarer Verhältnisse?«.
Andreas Wirsching
Andreas Wirsching, geb. 1959, ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin und Professor für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Er ist Autor des 2018 bei Reclam erschienenen Bandes »Weimarer Verhältnisse?«.