Anthroposophischer Seelenkalender. 52 Wochensprüche

  • Rudolf Steiner Verlag
  • Softcover
  • 64 Seiten
  • 8,5 cm x 12,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 08.04.2015
  • Artikelnummer 978-3-7274-5229-1

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Als Ergänzung zum Wochenrhythmus der privaten und geschäftlichen Agenda, die sich mit Terminen füllt und uns durch die Tage hetzt, bietet der anthroposophische Seelenkalender für jede Woche des Jahres einen Spruch, mit dem man kurz zur Ruhe kommen kann. Freiräume gibt es viele, auch wenn das Leben uns manchmal stresst.Die Wochensprüche sind durchnummeriert. Spruch 1 beginn an Ostern, der letzte, Spruch 52 führt wiederum an das nächste Osterfest heran. Jeder Spruch hat zum Inhalt, wie sich das Verhältnis der Seele zur Natur verändert, durch die Jahreszeiten hindurch, in der sich nicht nur die Natur verwandelt, sondern auch der Mensch. Wer Woche für Woche sich in einen solchen Spruch vertieft, bewegt sich anders in der Zeit. Es kann zum Erlebnis werden, dass wir nicht nur mit unseren Lungen atmen, dass wir nicht nur in den Atmungsrhythmus des Tages mit Wachen und Schlafen eingebunden sind, sondern dass der Wochenrhythmus Etappen bildet, die uns in die grosse Bewegung des Jahres führen.Das Mitgehen mit dem Sonnenjahr bildet eine Kraft heraus, die uns stärkt und erweitert, denn wir durchschreiten seelisch alle Gegensätze, Verhärtung und Konzentration im Winter, Aufbrechen und Erblühen im Frühling, Befreiung und Sich-Ausweiten im Sommer, Rückschau und Er-Innerung im Herbst. Ein spannender Weg, eine spirituelle Gymnastik für die Seele, die uns tüchtiger macht und uns die Autonomie gibt, ein selbst bestimmtes Leben zu führen.

Rudolf Steiner
Geboren wurde Rudolf Steiner am 25. oder 27. Februar 1861 in Kraljevec im nördlichen Kroatien (früher zu Österreich gehörend) gegen die ungarische Grenze zu, doch seine Kindheit verbrachte er im Burgenland südlich von Wien. Er studierte dann an der Technischen Hochschule in Wien Mathematik, Physik, Chemie und Biologie, daneben beschäftigte er sich mit Goethe und trieb philosophische Studien. Im Jahre 1882 wird er Herausgeber der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes in Kürschners «Deutscher National-literatur». Daneben wirkte er als Hauslehrer, wobei er auch heilpädagogische Tätigkeiten entfalten mußte. Ab 1890 wird er ständiger Mitarbeiter am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar und gibt in dieser Funktion die naturwissenschaftlichen Schriften in der großen Sophien-Ausgabe heraus. Er promovierte in Rostock zum Doktor der Philosophie. Von 1899 bis 1904 war er Lehrer an der Arbeiter-Bildungsschule in Berlin. 1902 tritt er in die Theosophische Gesellschaft ein, mit deren Mitgliedern er schon in Wien Kontakte hatte. Er wurde Generalsekretär der deutschen Sektion dieser Gesellschaft. Im Rahmen dieser Gesellschaft findet eine ausgedehnte Vortragstätigkeit in ganz Europa statt. 1910 führte er in München sein erstes Mysterien-Drama auf – dramatisierte seelische und geistige Vorgänge. Nachdem die ganze deutsche Sektion mit Rudolf Steiner von der Theosophischen Gesellschaft wegen unüberwindlichen Differenzen in der Auffassung des Christus ausgeschlossen wurde, fand die Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft (1912/13) statt. Ebenfalls im Jahre 1913 wurde der Grundstein zum Goetheanum in Dornach bei Basel gelegt, als ein spiritueller Bau in völlig neuen Bauformen. 1919 wurde von dem Leiter der Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria eine Schule in Stuttgart gegründet. Aus dem Seminarkursus für die künftigen Lehrer dieser Schule ist dann die ganze Waldorf-Pädagogik entstanden. Durch die Bewegung für die Dreigliederung des sozialen Organismus versuchte er auf die chaotischen sozialen Verhältnisse der Nachkriegszeit gestaltend einzuwirken. 1920 wurde der erste Kurs für Ärzte und Medizinstudenten abgehalten. Beginn der Faust-Aufführungen. Infolge Brandstiftung brannte das Goetheanum zu Silvester des Jahres 1922 ab. Ein Modell der Aussenansicht eines neuen Goetheanums in Sichtbeton entstand 1924, dessen Rohbau dann im Jahre 1928 vollendet war. Im Jahre 1924 fand der landwirtschaftliche Kurs in Koberwitz statt. Im Herbst des Jahres 1924 erkrankte er schwer und starb am 30. März 1925.

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