Armut

  • PapyRossa Verlag
  • 138 Seiten
  • Softcover
  • Format: 180,0 mm x 113,0 mm x 20,0 mm
  • Erscheinungsdatum: 28.09.2016
  • Artikelnummer 978-3-89438-625-2

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»Armut« ist ein brisanter, weil politisch-normativer, emotional besetzter und moralisch aufgeladener Begriff. Christoph Butterwegge diskutiert den Armutsbegriff, wirft einen Blick auf die Geschichte der Armut und vermittelt die theoretischen Grundlagen. Er stellt die Hauptrichtungen der Armutsforschung vor, erläutert die gängigen Methoden der Armutsmessung und hinterfragt die statistische Datenlage, wie sie die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung dokumentieren. Neben den unterschiedlichen Erscheinungsformen und den Folgen der Armut für die Betroffenen wie die Gesellschaft beschäftigen ihn die Entstehungsursachen und die wenig überzeugenden Erklärungsansätze der (­Medien-)Öffentlichkeit. Als weitere Themen werden »Hartz IV und Armut«, »Armut und Bildung« sowie »Armut und Gesundheit« behandelt. Abschließend geht es um den Kampf gegen die Armut sowie die Frage, welche Maßnahmen hierbei Erfolg versprechen und ob das bedingungslose Grundeinkommen ein Patentrezept darstellt.

Christoph Butterwegge
Christoph Butterwegge, Jahrgang 1951, lehrte bis 2016 Politikwissenschaft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Butterwegge ist Armutsforscher und Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FiSt). Er hat zahlreiche Bücher zu den Themen Armut, Rechtspopulismus und Kapitalusmuskritik veröffentlicht, zuletzt "Armut in einem reichen Land" (2009).