Authentisch leben

  • Verlag Herder
  • 160 Seiten
  • Softcover
  • Format: 190 mm x 118 mm x 17 mm
  • Erscheinungsdatum: 17.11.2017
  • Artikelnummer 978-3-451-06968-0

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Bin ich authentisch? Wann bin ich wirklich ich? Viele Menschen spielen ihre Rolle perfekt und ahnen gar nicht, wie weit sie vom eigenen Wollen, Fühlen und Denken entfernt sind, obwohl sich bereits Symptome der Selbstentfremdung zeigen: Langeweile, Phantasielosigkeit oder Depression. Wie aber entkommt man dem inszenierten Selbst?
Erich Fromms Texte sind ein Plädoyer für das Wagnis eines authentischen Lebens. Nach einem Gang durch die Philosophiegeschichte zeigt er, wie es zum Verlust des Selbst kommt - und wie man wieder bei sich ankommen und wahre Freude empfinden kann. Die Texte entstanden in einem Zeitraum von 30 Jahren - ihre Aktualität ist bis
heute ungebrochen.

Erich Fromm
Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Seine einflussreichsten Werke sind ›Die Kunst des Liebens‹ und ›Haben oder Sein‹. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

Rainer Funk
Rainer Funk, Dr. phil., Jahrgang 1943, ist Psychoanalytiker und lebt in Tübingen. Er studierte Philosophie und Theologie und hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und Ethik promoviert. Er war 1974 bis zu seinem Tod 1980 Fromms Assistent und gab die 10-bändige Gesamtausgabe seines Werks heraus. Von Erich Fromm als literarischer Rechte- und Nachlassverwalter eingesetzt, hat er aus dem Nachlass und der Bibliothek Erich Fromms das Erich-Fromm-Archiv aufgebaut und ist im Vorstand der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem: ›Erich Fromm heute. Zur Aktualität seines Denkens‹, ›Ich und Wir. Psychoanalyse des modernen Menschen‹, ›Der entgrenzte Mensch. Warum ein Leben ohne Grenzen nicht frei, sondern abhängig macht.