Denktagebuch

1950 - 1973

  • Piper Verlag GmbH
  • 1230 Seiten
  • Format: 185 mm x 122 mm x 58 mm
  • Erscheinungsdatum: 12.10.2020
  • Artikelnummer 978-3-492-31999-7

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EIN GROSSARTIGES DOKUMENT UNABHÄNGIGEN DENKENS

»Das Unrechte, das man getan hat, ist die Last auf den Schultern, etwas, was man trägt, weil man es sich aufgeladen hat.«
Mit diesem Satz beginnt Hannah Arendt im Juni 1950 ihr »Denktagebuch«. In 28 vollständig erhaltenen Heften hat sie bis kurz vor ihrem Tod handschriftlich Ge­dachtes und Zitate festgehalten sowie für ihre Gedankenwelt wichtige klassische Werke der Philo­sophie (u.a. Platon, Aristoteles, Kant, Heidegger) exzerpiert. Seit der Erstveröffentlichung des Denktagebuchs im Jahr 2002 sind ihre Notizen eine weltweit genutzte unentbehrliche Quelle der Interpretation von Leben und Werk der Philosophin.
Dies ist die vollständige Ausgabe des »Denk­tage­buchs« aus dem Nachlass - ausgestattet mit einem umfangreichen wissenschaftlichen Apparat.

Hannah Arendt
Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 im heutigen Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte unter anderem Philosophie bei Martin Heidegger und Karl Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 emigrierte Arendt nach Paris, 1941 nach New York. Von 1946 bis 1948 arbeitete sie als Lektorin, danach als freie Autorin. Sie war Gastprofessorin in Princeton und Professorin an der University of Chicago. Ab 1967 lehrte sie an der New School for Social Research in New York.

Ursula Ludz
Ursula Ludz, Diplomsoziologin, seit 1980 als Herausgeberin und Übersetzerin mit dem Werk Hannah Arendts befaßt. Lebt in Tutzing.

Ingeborg Nordmann
Ingeborg Nordmann, Dr. phil., Literaturwissenschaftlerin, ist seit 1988 in der Hannah-Arendt-Forschung tätig. Sie lebt in Bensheim.