Der westliche Marxismus

Wie er entstand, verstarb und wieder auferstehen könnte

  • PapyRossa Verlag
  • Softcover
  • 279 Seiten
  • 1. Auflage
  • 199 mm x 131 mm x 29 mm
  • Erscheinungsdatum: 28.02.2021
  • Artikelnummer 978-3-89438-694-8

Softcover

lieferbar innerhalb von 3-4 Werktagen
Auf den Merkzettel

»Westlicher Marxismus«, mit diesem Etikett werden sehr unterschiedliche Theoretiker versehen, gemeinsam ist ihnen die Abgrenzung zum »klassischen« oder »orthodoxen« Marxismus. Domenico Losurdo argumentiert, dass dem eine Loslösung von den epochalen Emanzipationskämpfen zugrunde liegt. Dies reiche zurück bis in die Periode, »in welcher der Erste Weltkrieg und die Russische Revolution theoretisch verarbeitet wurden«. Hier und nicht erst in der Stalin-Ära sucht er den Ursprung dieses Strangs der Marx-Diskussion. »Und wenn die Risse und die darauffolgende Entfremdung«, so fragt er, »außer auf die Unterschiedlichkeit der objektiven Situation und der kulturellen Tradition zurückgingen auf die theoretischen und politischen Grenzen vornehmlich des westlichen Marxismus?« Von dieser Frage ausgehend setzt er sich auseinander mit namhaften Theoretikern von Ernst Bloch, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno über Louis Althusser und Michel Foucault bis zu Giorgio Agamben, Alain Badiou, Slavoj Zizek, Antonio Negri und Michael Hardt. Außerdem bezieht er Hannah Arendt in seine Betrachtung mit ein.

Domenico Losurdo
Domenico Losurdo, Prof. Dr. phil., * 1941. Lehrte bis zu seiner Emeritierung Philosophie an der Universität Urbino. Zahlreiche Bücher, so über Hegel, Nietzsche, Gramsci oder Stalin, begründen sein internationales Renommee.

Christa Herterich
Domenico Losurdo, Prof. Dr. phil., * 1941. Lehrte bis zu seiner Emeritierung Philosophie an der Universität Urbino. Zahlreiche Bücher, so über Hegel, Nietzsche, Gramsci oder Stalin, begründen sein internationales Renommee.