Die Neuerfindung der Diktatur

Wie China den digitalen Überwachungsstaat aufbaut und uns damit herausfordert

  • Piper
  • 336 Seiten
  • Softcover
  • Format: 188,0 mm x 121,0 mm x 30,0 mm
  • Erscheinungsdatum: 02.06.2020
  • Artikelnummer 978-3-492-31629-3

Softcover

lieferbar innerhalb von 3-4 Werktagen
Auf den Merkzettel

Was bedeutet Chinas Griff nach der Macht für uns?



In China erfindet sich der autoritäre Staat neu, in offener Konkurrenz zum Westen. Unter Parteichef Xi Jinping marschiert China selbstbewusst in die Welt, gleichzeitig gewährt sich sein System ein Update mit den Instrumenten des 21. Jahrhunderts. Peking setzt auf Big Data und künstliche Intelligenz wie keine zweite Regierung. Die Partei glaubt, den perfektesten Überwachungsstaat schaffen zu können, den die Erde je gesehen hat. Kai Strittmatter beschreibt die Mechanismen der digitalen Diktatur, er zeigt, wie uns das herausfordert und wie die Coronavirus-Pandemie diese Entwicklungen wie im Brennglas hervortreten lässt.



»Beeindruckend - die bislang anschaulichste und sachkundigste Darstellung von Chinas Wandel hin zum digitalen Totalitarismus.«

The Observer

»(…) (Strittmatter) bietet dem Leser tiefe Einblicke in die Geschichte der chinesischen Überwachung.«»(…) fachlich exzellentes Sachbuch(…)«»China ist potentiell überall. Künstliche Intelligenz muss nur in die Hände einer hemmungslosen natürlichen Intelligenz fallen. Das ist der dunkelste Abgrund, in den Kai Strittmatter uns blicken lässt. Deshalb sollten sich auch diejenigen für dieses Buch interessieren, denen China sonst egal ist.«»Nicht nur für China-Interessierte absolut lesenswert.«»Das neue Werk von Kai Strittmatter ist ein absolutes Muss für alle China-Interessierten, denn er widmet sich einem Thema, das noch viel zu wenig Beachtung findet: das Ende der Liberalisierung Chinas.«

Kai Strittmatter
Kai Strittmatter, Jahrgang 1965, studierte Sinologie in München, Xi’an (Volksrepublik China) und Taipei (Taiwan). Für die »Süddeutsche Zeitung« war er ab 1997 acht Jahre lang Korrespondent in Peking. Von 2005 bis 2012 berichtete er für die SZ von Istanbul aus über die Türkei und Griechenland, von 2012 bis 2018 war er wieder deren Korrespondent in Peking. Inzwischen ist er Skandinavien-Korrespondent für die Zeitung. Er gilt als einer der besten China-Kenner Deutschlands. Bei Piper von ihm erschienen: »Gebrauchsanweisung für China«, »Gebrauchsanweisung für Istanbul«, »Die Neuerfindung der Diktatur« und »Chinas neue Macht«.