Einmischung erwünscht

25 Jahre Ch. Links Verlag

  • Links, Christoph, Verlag
  • 280 Seiten
  • Softcover
  • Format: 205 mm x 126 mm x 27 mm
  • Erscheinungsdatum: 17.09.2014
  • Artikelnummer 978-3-86153-800-4

Die abenteuerlichen Geschichten hinter unseren Büchern

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Bei unserem ersten Messeauftritt in Frankfurt am Main 1990 wurden Wetten abgeschlossen, wie lange es dieser neue Verlag wohl machen würde. An ein Vierteljahrhundert hat damals niemand gedacht, vielleicht nicht einmal die Gründer selbst.
Inzwischen sind mehr als 800 Bücher im Ch. Links Verlag erschienen, und jedes von ihnen hat seine eigene Geschichte. 25 davon werden in diesem Buch erzählt und mit kleinen Lesestücken präsentiert, quer durch die Jahre und die unterschiedlichen Reihen. Sie zeugen vom allmählichen Wachsen des Verlages, von programmatischen Entscheidungsprozessen, Rechtsstreitigkeiten, Flops und »Dauerbrennern« und der Freude, sich mit einem engagierten Programm in gesellschaftliche Debatten einzumischen und - im besten Fall - Dinge bewegen zu können.
Eine Chronik, viele Fotos und eine Bibliographie runden dieses dritte Verlagsbuch ab.

Christoph Links
Jahrgang 1954, geboren in Caputh/Potsdam, 1975–1980 Studium der Philosophie und Lateinamerikanistik in Berlin und Leipzig; 1980–1986 Lateinamerika-Redakteur der »Berliner Zeitung«, nebenberuflich Sachbuchautor und Literaturrezensent für die Kulturzeitschrift »Sonntag«; 1986–1989 Assistent der Geschäftsleitung im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar; Dezember 1989 Gründung des Ch. Links Verlages mit dem Schwerpunkt Politik und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts; Mitglied im P.E.N.-Club (seit 1991); 1992–2002 Mitglied des Aufsichtsrates der Frankfurter Buchmesse, 1998–2005 Mitglied des Mittelstandsbeirates des Bundeswirtschaftsministeriums; 2008 Promotion am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin; seit 2009 Mitglied der Historischen Kommission des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels; 2017-2019 Sprecher der Interessengruppe Meinungsfreiheit im Börsenverein, zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen sowie Herausgaben zur Literatur- und Zeitgeschichte.

Marianne Bechhaus-Gerst
Studium der Afrikanistik, Ägyptologie und Politischen Wissenschaft in Köln und Bayreuth; Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der afrikanisch-deutschen Begegnung und der Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland, Afrika in der Alltagskultur, nilosaharanische und afroasiatische Sprachen. Hg. der Reihe »Afrika und Europa. Koloniale und Postkoloniale Begegnungen/Africa and Europe. Colonial and Postcolonial Encounters«.

Liane v. Billerbeck
Jahrgang 1957, Journalistikstudium in Leipzig, Kulturredakteurin bei NBI; seit 1991 freie Journalistin und Gerichtsreporterin, Beiträge für Spiegel, Stern, Zeit, taz, Berliner Zeitung, GEO; Fernsehmoderatorin des ORB-Politmagazins »Klartext«; Kommentatorin für ARD-»Tagesthemen«; 2001 Redakteurin im Politikressort der Zeit, ab 2003 als Autorin; Kolumnistin für WDR; seit 2005 Moderatorin bei Deutschlandradio Kultur.

Christoph Dieckmann
Jahrgang 1956, Filmvorführer, Studium der Theologie, Vikar, Medienreferent, Publizist in Berlin; 1990 Auszeichnung durch das World-Press-Institute in St. Paul/Minnesota mit einer halbjährigen USA-Erkundungsfahrt; seit 1990 Autor der ZEIT, 1992 Internationaler Publizistik-Preis von Klagenfurt, 1993 Theodor-Wolff-Preis, 1994 Egon-Erwin-Kisch-Preis, 1996 Friedrich-Märker-Preis für Essayistik. Zahlreiche Texte zu Musik, Literatur, Film und Politik.

Lydia Dollmann
Jahrgang 1967; Studium der Politologie an der Freien Universität Berlin; Mitarbeit in zeitgeschichtlichen Projekten sowie Ausstellungskuratorin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur NS- und DDR-Geschichte, Mitarbeit am biographischen Handbuch »Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989«, Berlin 2009.

Arno Frank Eser
Jahrgang 1953, Ausbildung zum Werbegrafiker, 1978–84 Herausgabe einer eigenen alternativen Stadtzeitung, Spezialist für junge Musik, von der Liedermacher-Zunft bis hin zu Rock und Pop, 1985–90 Moderator und Redakteur bei diversen Radiosendern, u.a. Bayern 3, Radio 7, Radio Xanadu; schreibt als freier Journalist u.a. für die Abendzeitung München, für Musikmagazine und Zeitschriften.

Roland Garve
Jahrgang 1955, Studium der Zahnmedizin an der Universität Greifswald; 1981–83 wegen Vorbereitungen zur Republikflucht in der Strafvollzugseinrichtung Brandenburg-Görden inhaftiert, danach Ausreise aus der DDR; 1985 Promotion an der Universität Hamburg, ausgedehnte Forschungsreisen als Mediziner und Dokumentarist nach Afrika, Neuguinea, Südamerika, seit 1990 Zusammenarbeit mit den Völkerkundemuseen in Leipzig und Dresden bei der Feldforschung in Amazonien, Fachvorträge zu Ethnomedizin und Völkerkunde, Arbeit als Kameramann, Fotograf und Autor, Produktion zahlreicher Dokumentarfilme über Naturvölker, u.a.: »Mein Grün hat tausend Namen«, 1990; »Heller Wahnsinn«, 1991; »Zoe-Indianer – Versteckt im Regenwald«, 1996; »Die Zwergmenschen von Neuguinea«, 2007.

John Goetz
Jahrgang 1962, freier Autor. Für den kanadischen Fernsehsender CBC berichtete er bereits 1996 über die Airbus-Geschäfte des Waffenhändlers Schreiber mit dem früheren kanadischen Premierminister Mulroney. Weitere Recherchen erschienen in TV-Magazinen Monitor und Panorama.Bücher im Ch. Links Verlag: »Allein gegen Kohl, Kiep & Co. Die Geschichte einer unerwünschten Ermittlung« (mit Conny Neumann und Oliver Schröm), 2000.

Millay Hyatt
Jahrgang 1973; in Dallas/USA geboren, Dr. phil., studierte Philosophie, Politikwissenschaften und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Ohio, Los Angeles, Paris und Berlin; 2006 promovierte sie mit einer Dissertation über das Utopische und Utopiekritische bei Hegel und Deleuze an der University of Southern California. Millay Hyatt lebt als freie Übersetzerin und Autorin in Berlin.

Lebrecht Jeschke
Jahrgang 1933, Studium der Biologie in Greifswald, 1962 Promotion, 1959–1989 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Landschaftsforschung und Naturschutz in Greifswald tätig, entwickelte 1990 maßgeblich das Nationalparkprogramm mit, 1991–1998 Direktor des Landesnationalparkamtes Mecklenburg-Vorpommern, 1997 im Stiftungsrat der Michael Succow Stiftung, seit 2003 Ehrenmitglied des Stiftungsrates, zahlreiche Publikationen zu Moor- und Waldfragen.

Eckhard Jesse
Jahrgang 1948, Dr. phil. habil., seit 1993 Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz (Lehrstuhl für »Politische Systeme, politische Institutionen«); seit 1989 Herausgeber des Jahrbuchs »Extremismus und Demokratie« (mit Uwe Backes und Alexander Gallus); zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zur Demokratie der Bundesrepublik Deutschland, zu Totalitarismus im 20. Jahrhundert und Extremismus in der Bundesrepublik.

Martin Kaule
Jahrgang 1979; 1999–2001 Studium zum Informatik-Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Berlin; seit 2001 Fotodokumentation von »Orten der Zeitgeschichte«; seit 2005 Organisation von Exkursionen sowie Studien- und Forschungsreisen durch ganz Europa; 2008–2015 Mitarbeiter im Ch. Links Verlag, zuständig für digitale Projekte; 2012 Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins »Orte der Geschichte«, Herausgeber der gleichnamigen Reihe im Ch. Links Verlag, Verfasser zahlreicher Bücher, im Ch. Links Verlag u.a.: die historischen Reiseführer »Ostseeküste 1933–1945« und »Nordseeküste 1933–1945«; »Faszination Bunker« (2. Aufl. 2017).

Ruth Kinet
Jahrgang 1972, Studium der Geschichte, Politik und Philosophie in Augsburg und Berlin, Promotion über das koloniale Unternehmen Belgiens im Kongo; freie Journalistin für weltreporter.net; lebte von 2008 bis Ende 2012 in Tel Aviv und berichtete aus Israel und den Palästinensergebieten für Hörfunk- und Fernsehsender, Zeitungen und Zeitschriften; mehrere Buchveröffentlichungen.

Bettina von Kleist
Jahrgang 1949, Studium der Theaterwissenschaften, Psychologie und Amerikanistik, freie Journalistin und Mitarbeiterin überregionaler Zeitungen, schreibt vorrangig über psychologische Themen. Sie hat zwei erwachsene Söhne und lebt in Berlin.

Hans Dieter Knapp
Jahrgang 1950, 1968 - 1973 Studium der Biologie in Greifswald und der Geobotanik in Halle, 1978 Promotion, entwickelte 1990 maßgeblich das Nationalparkprogramm mit, seit Gründung Leiter der Außenstelle Insel Vilm des Bundesamtes für Naturschutz mit der Internationalen Naturschutzakademie, Honorarprofessor am Institut für Botanik und Landschaftsökologie in Greifswald, inhaltlich verantwortlich für das Naturschutzgebiet Goor und zuständig für das Thema »Buchenwald / Buchenwaldschutz« in der Michael Succow Stiftung.

Heinz Knobloch
1926–2003, Feuilletonist und Erzähler, ab 1948 journalistisch tätig, Mitarbeiter der Wochenpost, Ehrung mit dem Heinrich-Heine-Preis, zeitweiliger Präsident des PEN-Zentrums der DDR, zahlreiche Buchveröffentlichungen.

Rasso Knoller
Jahrgang 1959; Studium der Anglistik, Politikwissenschaften und Skandinavistik u.a. in Stockholm; arbeitete mehrere Jahre beim Finnischen Rundfunk in Helsinki und als freier Journalist in Oslo; Übersetzer bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer; lebt als Sach- und Reisebuchautor in Berlin und betreibt zusammen mit Kollegen das Internetreisemagazin www.weltreisejournal.de Mehr als 50 Buchveröffentlichungen, darunter viele zu Nordeuropa.

Heinz Rudolf Kunze
Jahrgang 1956, Studium der Germanistik und Philosophie in Münster und Osnabrück, 1978 Literatur-Förderpreis seiner Heimatstadt Osnabrück, 1980 erfolgreiche Teilnahme an der »Deutschen Pop Talent Show« in Würzburg, 1981 erstes Album »Reine Nervensache«, erste Deutschland-Tournee. Seit 1983 Essays zur Musik für Funk und Zeitschriften, deutsche Libretti für die Musicals »Les Misérables« (1993 Goldene Schallplatte in Österreich), »Miss Saigon«, »Joseph« und »Rent«. Kunze produzierte insgesamt 23 LPs/CDs, u.a. »alter ego« 1997, »Korrekt« 1999, »Halt« 2001, »Rückenwind« 2003.

Mechthild Leutner
Studium der Sinologie, Geschichte und Politischen Wissenschaft in Bochum und Peking; Professorin für Sinologie am Ostasiatischen Seminar und Direktorin des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Neuere Geschichte Chinas, Wissenschaftsgeschichte, deutsch-chinesische Beziehungen; Hg. der Berliner China-Hefte und der Reihe »Berliner China-Studien«.

Norbert Mappes-Niediek
Jahrgang 1953; lebt seit 1992 als freier Korrespondent für Österreich und Südosteuropa in der Steiermark/Österreich, 1994/95 Berater des UNO-Sonderbeauftragten für das ehemalige Jugoslawien, Yasushi Akashi. Er schreibt u.a. für Frankfurter Rundschau, Standard (Wien) und NRC Handelsblad (Rotterdam).

Hermann Frank Meyer
1940-2009, geb. in Hannover; lebt seit 1966 als erfolgreicher Unternehmer in Brüssel; seit Anfang der neunziger Jahre – angeregt durch das Schicksal des Vaters, der 1943 als Oberleutnant der Wehrmacht von griechischen Partisanen getötet wurde – intensive Beschäftigung mit der Geschichte der deutschen Gebirgsjäger. Veröffentlichungen u. a. über den griechischen Freiheitskampf, das Massaker von Kommeno und die Kriegsverbrechen der 117. Jäger-Division in Serbien und Griechenland.

Conny Neumann
Jahrgang 1961. Als erste berichtete sie 1995 in der Süddeutschen Zeitung über die Geschäfte des Waffenschiebers Schreiber und dessen Beziehung zur CSU. Weitere Recherchen zum Thema veröffentlichte sie in TV-Magazinen wie Monitor und Kennzeichen D. Mitarbeiterin des Spiegel.

Maria Nooke
Jahrgang 1958, religionspädagogische Tätigkeit in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit, nach 1989 Studium der Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften; Mitarbeit in zeitgeschichtlichen Projekten zur NS- und DDR-Geschichte. Ab 1999 wissenschaftliche und leitende Tätigkeit in der Gedenkstätte Berliner Mauer, Stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer, Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde; 2007 Promotion. Seit Herbst 2017 ist Maria Nooke Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur in Brandenburg. Veröffentlichungen zu Nationalsozialismus, DDR-Opposition und Teilungsgeschichte, u.a. »Der verratene Tunnel. Geschichte einer verhinderten Flucht im geteilten Berlin«, Bremen 2002.

Frank Nordhausen
Jahrgang 1956, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Berlin; bis 1996 freier Journalist und Autor, zahlreiche Beiträge für Spiegel, Stern und Zeit; seit 1996 Reporter der Berliner Zeitung; seit 1999 mehrfache Aufenthalte in Krisengebieten, u.a. 2003 im Irak und 2010/11 in Ägypten; 2007 Medienpreis »Der lange Atem« für seine Berichterstattung über Scientology und andere Sekten.

Alexander Osang
Jahrgang 1962; Studium der Journalistik in Leipzig; Wirtschaftsredakteur, später Chefreporter der Berliner Zeitung; seit 1999 Reporter für den Spiegel, u.a. in New York und Tel Aviv; 1993, 1999, 2001 Egon-Erwin-Kisch-Preis, 1995 Theodor-Wolff-Preis, 2009 Auszeichnung als "Reporter des Jahres" durch das Medium Magazin; er veröffentlichte zahlreiche Bücher mit Reportagen und Porträts, Erzählungen und Romanen.

Michael Richter
Jahrgang 1952, Studium der Journalistik, Fachausbildung Pressefotografie, Reporter bei ADN-Zentralbild, Fotograf beim Deutschen Fernsehfunk, selbstständig seit 1990.

Andrea Röpke
Jahrgang 1965, Politologin und freie Journalistin; Spezialgebiet Rechtsextremismus; Veröffentlichung ihrer aufwendigen Inside-Recherchen u. a. für den WDR, in der taz und bei Süddeutsche Online sowie in Fachportalen wie Blick nach rechts und zahlreichen Büchern; mehrere Auszeichnungen, darunter »Das unerschrockene Wort« (2009) und »Journalistin des Jahres« (Kategorie Politik, 2011), Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage (2015), Otto-Brenner-Preis (2017).

Kai Schlüter
Jahrgang 1956; Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften in Göttingen; 1983 Promotion; 1983/84 Volontariat bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung; 1984–86 Hörfunkredakteur beim Norddeutschen Rundfunk; seit 1986 Redakteur bei Radio Bremen; ARD-Hörfunkkorrespondent in Washington und London sowie Chef vom Dienst im 2001 neu gegründeten Nordwestradio (RB/NDR).

Thomas Schnalke
Jahrgang 1958, Studium der Medizin, 1987 Promotion, 1993 Habilitation für Geschichte der Medizin, 2000 Berufung auf die Professur für Geschichte der Medizin und Medizinische Museologie an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin.

Oliver Schröm
Jahrgang 1964, Fernseh- und Buchautor. Seine investigativen Reportagen über den internationalen Terrorismus, den Rechtsradikalismus und die Welt der Nachrichtendienste, veröffentlicht u.a. in Die Zeit und Stern, wurden mehrfach ausgezeichnet. Sie wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sorgten im In- und Ausland für Aufsehen.

Andreas Speit
Jahrgang 1966, Diplom-Sozialökonom, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz Nord, regelmäßige Beiträge für Freitag, Blick nach rechts und jungle world, mehrere Auszeichnungen, u. a. durch das Medium-Magazin und den Deutschen Journalisten-Verband. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus.

Holger Stoecker
Jahrgang 1962, Studium der Geschichte, 2006 Promotion, 2007–10 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter im »Charité Human Remains Project«.

Michael Succow
Jahrgang 1941, Studium und Promotion im Fach Biologie an der Universität in Greifswald, 1981 Habilitation, 1987 Ernennung zum Professor an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, entwickelte 1990 maßgeblich das Nationalparkprogramm als stellvertretender Umweltminister der Modrow-Regierung der DDR, 1992 Berufung zum Universitätsprofessor an die Universität Greifswald, Direktor des Botanischen Institutes und des Botanischen Gartens, 1997 Verleihung des Alternativen Nobelpreis der Right Livelihood Award Foundation in Stockholm, 1999 Gründung der Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur, 2006 Emeritierung, seit 1992 Mitglied des deutschen MAB-Nationalkomitees, Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Ehrenprofessorenwürde in Kirgisistan.

Hermann Weber
Jahrgang 1928, Prof. Dr. Dr. h.c. em. Ordinarius für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte an der Universität Mannheim, dort 1981–97 Leiter des Arbeitsbereichs DDR-Geschichte, Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Historischen Kommission zu Berlin und der Deutsch-Russischen Historikerkommission. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Kommunismus; Herausgeber des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung; 2002 erschien der erste Teil seiner Autobiographie: »Damals, als ich Wunderlich hieß«.

Götz Thomas Wenzel
Jahrgang 1957, Ausbildung als Gießer und Schmelzer, ab 1982 Produktionsleiter bei Großkonzerten und Kulturveranstaltungen, seit 1984 freischaffender Produzent für Großkonzerte, u.a. für den Palast der Republik in Ost-Berlin; nach 1990 Tätigkeit in der Bunkerarchäologie; 1994 Übersiedelung nach Rügen; 2005 übernahm er eine 17 Hektar große militärische Liegenschaft in Eichenthal bei Bad Sülze mit einem ehemaligen Atombunker, der ab Frühjahr 2006 der Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Andreas Winkelmann
Jahrgang 1963, Studium der Medizin und der Medical Anthropology in London. Seit 2001 an der Charité Berlin mit Schwerpunkt in der Anatomie-Lehre. Mitarbeit an mehreren Lehrbüchern, 2013 Habilitation für das Fach Anatomie.

Stefan Wolle
Jahrgang 1950, Studium der Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin, 1972 Relegation aus politischen Gründen, Arbeit in einem Produktionsbetrieb, 1976–1989 Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften der DDR, 1984 Promotion, 1990 Mitarbeiter des Komitees für die Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit, 1991–1996 Assistent an der Humboldt-Universität, 1996–1998 Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 1998–2000 Referent bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, danach freier Autor; zeitweilige Mitarbeit im Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin, seit 2005 wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums Berlin.