Handbuch der Grundrechte in Deutschland und Europa

Gesamtausgabe in 12 (Teil-)Bänden

  • Müller Jur.Vlg.C.F.
  • 14163 Seiten
  • Mehrteiliges Produkt
  • Format: 240 mm x 165 mm
  • Erscheinungsdatum: 28.11.2003
  • Artikelnummer 978-3-8114-3330-4

Hardcover

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Aktuelle Bedeutung

In den 50 Jahren seit Erscheinen des letzten größeren Grundrechtshandbuchs haben die Grundrechte eine ungeahnte Bedeutung erlangt und eine "Konstitutionalisierung" der Rechtsordnung bewirkt. Es ist daher an der Zeit für eine erneute Bestandsaufnahme, und dabei zugleich die Wurzeln einer künftigen europäischen Grundordnung zu verdeutlichen.

Die Konzeption

Das "Handbuch der Grundrechte in Deutschland und Europa" entsteht als wissenschaftliches Gemeinschaftswerk von Herausgebern, Beiratsmitgliedern und Autoren. Es wendet sich an die staatsrechtliche Praxis und Theorie, dient als Nachschlagewerk für den gegenwärtigen Stand und die Entwicklung der Grundrechte und ihrer Dogmatik in Deutschland sowie in den europäischen Staaten und verdeutlicht zugleich grundrechtliche Wechselwirkungen. Dabei werden übereinstimmende wie unterschiedliche dogmatische Strömungen behandelt; die höchstrichterliche, insbesondere die verfassungsgerichtliche Rechtsprechung wird eingehend dargestellt und kritisch beleuchtet.

Der Inhalt

Das auf insgesamt 12 Bände angelegte "Handbuch der Grundrechte in Deutschland und Europa" stellt die Allgemeinen Lehren und die Einzelgrundrechte Deutschlands ausführlich dar. Darüber hinaus widmet es sich den Grundrechten der europäischen Staaten und der Grundrechtsordnung europäischer Organisationen.

Hans-Jürgen Papier
Prof. em. Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier wurde im Februar 1998 zum Vizepräsidenten und im April 2002 zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts ernannt. Wegweisend in seiner Amtszeit war unter anderem das Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung – ein weitreichender Richterspruch zum Schutz der Freiheitsgarantien der Bürger. Nach 12 Jahren schied Prof. Papier 2010 aus dem Bundesverfassungsgericht aus und nahm seine frühere Tätigkeit als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München wieder in vollem Umfang auf. Seit 2011 ist er emeritiert und nach wie vor in der Lehre tätig.