Helden des Helfens

Die deutsche Katastrophenhilfe im internationalen Einsatz

  • Olzog ein Imprint der Lau Verlag & Handel KG
  • 392 Seiten
  • Hardcover
  • Format: 224,0 mm x 154,0 mm x 32,0 mm
  • 35 Halbtöne, Farbe, 3 Halbtonbilder, Schwarzweiß, 1 Abbildungen
  • Erscheinungsdatum: 25.10.2017
  • Artikelnummer 978-3-95768-192-8

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Die Grundmauern unserer Weltordnung zeigen sichtbare ­Risse. Man könnte meinen, so viel Krise wie heute war nie - und ­immer mehr Menschen fliehen vor Krieg, Terror, Klimawandel, ­Hunger, Armut und Epidemien. »Wo aber Gefahr ist, wächst das ­Rettende auch« (Hölderlin) - allen voran in Gestalt der ­organisierten ­Katastrophenhilfe. Dieses Buch ist den vielen ­professionellen und ehrenamtlichen »Helden des Helfens« in den deutschen ­Katastrophenschutzorganisationen gewidmet, die Tag für Tag und weltweit Humanität leben und vorleben. Sie ­erhalten hier ­Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen. ­Darüber ­hinaus kommen hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, ­Politik, Kirche und Gesellschaft mit Analysen und Konzepten der ­Krisenprävention und Katastrophenhilfe zu Wort. Alles in allem eine Fundgrube an Impulsen für einen öffentlichen Diskurs und eine Streitschrift für die Kultur des Helfens.

Heinrich Bedford-Strohm
Heinrich Bedford-Strohm ist Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und seit 2014 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland

Norbert Lammert
Prof. Dr. Norbert Lammert, geboren 1948, ist seit Januar 2018 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er hat die Politik in Deutschland über fast vier Jahrzehnte in wichtigen Ämtern mitgestaltet. Von 2005 bis 2017 war er Präsident des Deutschen Bundestages, dem er von 1980 bis 2017 angehörte. In den Regierungen von Helmut Kohl amtierte er als Parlamentarischer Staatssekretär in den Bundesministerien für Bildung und Wissenschaft, für Wirtschaft und schließlich für Verkehr sowie als Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt. 2003 erhielt Lammert einen Lehrauftrag für Politikwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, die ihn 2008 zum Honorarprofessor ernannte. Seine zahlreichen Publikationen befassen sich mit gesellschafts-, wirtschafts- und kulturpolitischen Themen.

Reinhard Marx
Kardinal Reinhard Marx, geboren 1953, ist seit 2008 Erzbischof von München und Freising. Von Papst Franziskus wurde er in das Gremium der 9 Kardinäle berufen, das über die Reform der Kurie mit berät. Zudem ist Kardinal Marx Koordinator des Vatikanischen Wirtschaftsrates. Er war bis 2020 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und bis 2018 Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft.

Gerd Müller
Dr. Gerd Müller ist seit 2013 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zuvor war er von 2005–2013 Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, von 1989 bis 1994 Abgeordneter im Europäischen Parlament und ist seit Herbst 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Als Bundesminister setzt er sich besonders für den Chancenkontinent Afrika ein. Mit der Vorstellung des Marshallplanes mit Afrika wurde ein umfassendes Handlungskonzept vorgelegt. Müller initiierte den Zukunftscharta-Prozess, die Gründung des deutschen Textilbündnisses sowie die Sonderinitiative EINEWELT ohne Hunger. 2017 erschien “Unfair! Für eine gerechte Globalisierung” im Murmann Verlag.

Frank-Walter Steinmeier
Brun-Hagen Hennerkes, Prof. Dr. Dr. h.c., ist einer der führenden Experten für Familienunternehmen in Europa. Er lehrt Unternehmens-Steuerrecht an der Universität Stuttgart. George Augustin SAC, Prof. Dr., Direktor des Kardinal Walter Kasper Instituts und Priesterseelsorger (Diözese Rottenburg-Stuttgart).

Harald Welzer
Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. Gallen. In den Fischer Verlagen sind von ihm erschienen: ›»Opa war kein Nazi«. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis‹ (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002), ›Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden‹ (2005), ›Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben‹ (zus. mit Sönke Neitzel, 2011), der ›FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2017/18‹ (2016), ›Selbst denken‹ (2013), ›Autonomie. Eine Verteidigung‹ (zus. mit Michael Pauen, 2015), ›Die smarte Diktatur. Ein Angriff auf unsere Freiheit‹ (2016), ›Wir sind die Mehrheit. Für eine offene Gesellschaft‹ (2017) und zuletzt ›Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen‹. Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.