Ihr werdet sein wie Gott Psychoanalyse und Religion

Schriften zur Religion

  • dtv Verlagsgesellschaft
  • 384 Seiten
  • Softcover
  • Format: 190 mm x 121 mm x 25 mm
  • Erscheinungsdatum: 28.04.2018
  • Artikelnummer 978-3-423-34934-5

Erich Fromms Werk endlich wieder lieferbar – passend zur aktuellen Debatte um Rolle, Stellenwert und Sinn von Religion und Glaube in der heutigen Zeit

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Erich Fromm: die wichtigsten Schriften zur Religion

Erich Fromm plädiert für eine humanistische Religion. Sein Verständnis ist dabei in hohem Maße religionskritisch. Dennoch versucht er, der spirituellen Dimension des Menschen gerecht zu werden. Humanistische Religion kennt keine personale Vorstellung eines jenseitigen Wesens, sehr wohl aber eine religiöse Erfahrung, die alles bisher Erlebte übersteigt und doch etwas Menschen- Mögliches ist.

Erich Fromm
Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Seine einflussreichsten Werke sind ›Die Kunst des Liebens‹ und ›Haben oder Sein‹. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

Rainer Funk
Rainer Funk, Dr. phil., Jahrgang 1943, ist Psychoanalytiker und lebt in Tübingen. Er studierte Philosophie und Theologie und hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und Ethik promoviert. Er war 1974 bis zu seinem Tod 1980 Fromms Assistent und gab die 10-bändige Gesamtausgabe seines Werks heraus. Von Erich Fromm als literarischer Rechte- und Nachlassverwalter eingesetzt, hat er aus dem Nachlass und der Bibliothek Erich Fromms das Erich-Fromm-Archiv aufgebaut und ist im Vorstand der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem: ›Erich Fromm heute. Zur Aktualität seines Denkens‹, ›Ich und Wir. Psychoanalyse des modernen Menschen‹, ›Der entgrenzte Mensch. Warum ein Leben ohne Grenzen nicht frei, sondern abhängig macht.