Kapital und Ideologie

  • C.H.Beck
  • 1312 Seiten
  • Hardcover
  • Format: 21,7 cm x 13,9 cm
  • Erscheinungsdatum: 11.03.2020
  • Artikelnummer 978-3-406-74571-3

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Mit «Das Kapital im 21. Jahrhundert» hat Thomas Piketty eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit geschrieben. Jetzt legt er mit einem gewaltigen Wurf nach: Panorama der globalökonomischen Geschichte, eine scharfe Kritik der zeitgenössischen Politik und der kühne Entwurf eines neuen und faireren ökonomischen Systems.
Der Kapitalismus ist kein Naturgesetz. Märkte, Profite und Kapital sind Konstruktionen, die von unseren Entscheidungen abhängen. Der junge Ökonom Thomas Piketty erforscht die Entwicklungen des letzten Jahrtausends, die zu Sklaverei, Leibeigenschaft, Kolonialismus, Kommunismus, Sozialdemokratie und Hyperkapitalismus geführt haben. Seine These: Nicht die Durchsetzung der Eigentumsrechte oder das Streben nach Stabilität sind der entscheidende Motor des Fortschritts über die Jahrhunderte gewesen - sondern das Ringen um Gleichheit und Bildung. Die heutige Ära extremer Ungleichheit ist in Teilen eine Reaktion auf den Zusammenbruch des Kommunismus, aber sie ist auch das Resultat von Ignoranz, intellektueller Spezialisierung und unserer Drift in die Sackgasse der Identitätspolitik. Wenn wir das einmal erkannt haben, so Thomas Piketty, dann können wir auch ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Wirtschaft und Politik angehen. Er plädiert für einen neuen «partizipativen» Sozialismus, eine Ordnung, die auf einer Ideologie der Gleichheit, des sozialen Eigentums, der Erziehung und Bildung und der Teilhabe an Wissen und Macht basiert. Piketty ist ein großer linker Denker, vielleicht der wichtigste unserer Zeit. «Kapital und Ideologie» ist dazu bestimmt, eines der unverzichtbaren Bücher unserer Zeit zu werden, ein Buch, das uns nicht nur hilft, die Welt besser zu verstehen, sondern sie zu verändern.

Thomas Piketty

Thomas Piketty, geb. 1971, ist Professor an der Pariser École d’Économie. Bei C.H.Beck liegt von ihm vor: Die Schlacht um den Euro (2015).


Enrico Heinemann
Enrico Heinemann, Jahrgang 1959, Übersetzer von Al Gore, Henry Kissinger, Tom Segev, Gilles Kepel, Jonathan Freely.

Stefan Lorenzer
Michel Serres, geboren 1930 in Agen, ist ein französischer Mathematiker und Philosoph. Er absolvierte die École navale, um eine Laufbahn als Marineoffizier zu beginnen. Ab 1952 besuchte er die École normale supérieure, an der er 1955 seine Agrégation in Philosophie erhielt. Im folgenden Jahr trat er erneut in die Marine ein und fuhr jahrelang zur See. Serres ist seit 1969 Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Sorbonne und wurde 1984 parallel zum Professor an der Stanford University ernannt. Seit 1990 ist er außerdem einer der vierzig »Unsterblichen« der Académie française. 2012 erhält Serres den »Meister-Eckhart-Preis« der Identity Foundation und der Universität zu Köln.

Ursel Schäfer
Mariana Mazzucato lehrt als R.M. Philips Professor in Science and Technology Policy an der Universität Sussex und ist Gastprofessorin der Open University. Sie berät die Europäische Kommission zu Fragen wirtschaftlichen Wachtums und ist im Vorstand des renommierten britischen Umwelt-Thinktanks Green Alliance. 2013 hielt sie einen vielbeachteten Vortrag auf der TED-Konferenz.