Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung

Moderationsphasen produktiv gestalten

  • oekom verlag
  • 216 Seiten
  • Softcover
  • Format: 233,0 mm x 166,0 mm x 17,0 mm
  • Erscheinungsdatum: 07.03.2019
  • Artikelnummer 978-3-96006-172-4

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Spätestens die Proteste gegen die Erweiterung des Flughafens in Frankfurt am Main, den Bau der Dresdner Waldschlößchenbrücke oder Stuttgart 21 haben gezeigt: Die Bürgerinnen und Bürger möchten auf die konkrete Ausgestaltung ihres unmittelbaren Lebensumfeldes stärker als bisher Einfluss nehmen. Durch eine frühzeitige Einbindung der Bürgerschaft in Entscheidungsprozesse lassen sich u. a. mögliche Konflikte zeitiger erkennen und einvernehmliche Lösungen erarbeiten. Das kann mehr Akzeptanz für Entscheidungen schaffen und hilft langfristig auch, Geld zu sparen. Das praxisorientierte »Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung« stellt dafür ein breites Set an Methoden vor, die von der Beteiligungsplanung bis zur Lern- und Ergebnistransfersicherung reichen und auch das Thema Online-Beteiligung berücksichtigen. Es richtet sich u. a. an kommunale Verwaltungen, Politik, Vereine, Bürgerinitiativen, Prozessgestalter und erscheint in fünf Bänden.



Band 4: Meistens sind Beteiligungsprozesse interaktiv aufgebaut und wirken grundsätzlich belebend. Dabei zeigt die Praxis: Erfahrene Moderatoren intervenieren regelmäßig mit kleineren Methoden und können so die Produktivität von Beteiligungsverfahren verbessern. Dafür eignen sich etwa Teambildungs- und Feedbacktechniken aber auch Entspannungs- und Wiederholungstechniken. Der vierte Band stellt 27 dieser Methoden vor.

Peter Patze-Diordiychuk
Dr. Peter Patze-Diordiychuk gründete die Akademie für Lokale Demokratie e. V. Für diese ist er heute noch ehrenamtlich als Vereinsvorsitzender tätig. Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt sich Peter Patze-Diordiychuk im In- und Ausland mit den Themen Demokratieförderung, Bürgerbeteiligung sowie nachhaltige Regional- und Kommunalentwicklung, gegenwärtig als Referent für Bürgerbeteiligung beim Regierungspräsidium Freiburg. Ihm ist es ein besonderes Anliegen Theorie und Praxis enger miteinander verzahnen.

Paul Renner
Paul Renner studierte Sozialwissenschaften an der Universität Stuttgart. 2018 schloss er sein Masterstudium »Planung und Partizipation« erfolgreich ab. Ehrenamtlich engagiert er sich u. a. in seiner Heimatstadt Mühlacker politisch und macht sich auf Ebene der Kommunalpolitik für mehr Bürger- und Jugendbeteiligung stark. Gegenwärtig arbeitet er als Jugendhilfeplaner im Jugendamt Enzkreis.