Versuch über die japanische Ästhetik

  • Nachwort von Kevin Vennemann
  • Matthes & Seitz Berlin
  • 147 Seiten
  • Hardcover
  • Format: 165 mm x 106 mm x 17 mm
  • Erscheinungsdatum: 28.12.2019
  • Artikelnummer 978-3-95757-560-9

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Von einem der größten Kenner mit poetischer Nostalgie geschrieben, versammelt dieser Essay Erkenntnisse und Überlegungen über die japanische Kultur, der klassischen wie der modernen. Es sind die konzentrierten Beschreibungsversuche all dessen, was Donald Richie in den sieben Jahrzehnten seines Lebens in Japan durch Erfahrung und Beobachtung zu begreifen versuchte. Gegen Ende seines Lebens zieht er in seinem letzten Buch die Summe seines gegen alle Widerständigkeit erworbenen Wissens über seine lebenslange Liebe Japan. In einer Mischung aus westlicher Didaktik und traditioneller japanischer Formlosigkeit gelingt es ihm, die Essenz des japanischen Wesens zu fassen, das in dem Augenblick, in dem er es zu entdecken glaubt, im Verschwinden begriffen ist. Sein Bedauern über die im 20. Jahrhundert tief in die japanische Tradition eingreifende Kultur des Westens verleiht ihnen eine eigentümliche Dringlichkeit.

Donald Richie
Donald Richie, 1924 in Lima, Ohio geboren, ging als Mitglied der amerikanischen Besatzungsarmee 1947 für zwei Jahre nach Tokio und arbeitete als Journalist für die Wochenzeitung Far East Stars and Stripes. Nach Abschluss eines Studiums an der Columbia University in New York von 1949 bis 1953 ging er zurück nach Japan, wo er als Komponist, Maler und Autor von Romanen Essays und Reisebüchern lebte. Richie starb 2013 in Tokio und hinterließ ein umfangreiches Werk über Japan und die Japaner.

Kevin Vennemann
Kevin Vennemann, 1977 geboren, ist Autor und Übersetzer, lehrt am Scripps College in Claremont, Kalifornien, und lebt in Los Angeles. Er veröffentlichte u. a. die Romane Nahe Jedenew und Mara Kogoj. Vennemann lehrt am Scripps College in Claremont, Kalifornien und lebt in Los Angeles. Für Matthes & Seitz Berlin übersetzte er u. a. I Love Dick von Chris Kraus und Die Seele bei der Arbeit von Franco Berardi.