Loimer – Ried Käferberg 1. ÖTW – Grüner Veltliner – 2016

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  • Loimer
  • Artikelnummer 9870009106

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Das Kamptal lebt von einem Wechsel der Temperaturen. Tagsüber wird es im Donauraum richtig warm, aber nachts kühlen Winde aus dem Waldviertel die Reben ab. So werden die Trauben richtig reif, bewahren aber ihre aromatische Frische. Geniale Bedingungen also für Rebsorten wie Grüner Veltliner oder Riesling. Der Käferberg ist eine relativ hoch gelegene, kühle, aber windgeschützte Lage. Die Trauben haben dadurch länger Zeit zur Reife und können so besonders viel Extrakt und Mineralien einlagern. Das Bukett dieses Weins ist aromatisch und wirkt kräftig würzig. Es zeigen sich Aromen von frischen Küchenkräutern, Piment, Birnenschale, Marille, Marzipan und eine dezent rauchige Specknote. Der Wein kleidet den Gaumen mit einer feinkärnigen Textur vollmundig aus. Trocken ausgebaut und mit Schmelz unterstreicht ein phenolischer Biss im Finish die Würze. Noch lange schmecken die rauchigen und kräutrigen Noten nach. Es ist ein komplexer und vielschichtiger Weißwein.

 
Rebsorte Grüne Veltiner
Ausbau 6 Monate auf voller Hefe in Eichenfässern & weitere 4 Monate auf der Feinhefe
Lagerfähigkeit  20 Jahren
Trinktemperatur 12° - 14° C.
Alkoholgehalt 13,5% vol. trocken
Säuregehalt 4,9 g/l
Restsüße 1 g/l
Hersteller Weingut Fred Loimer, Haindorfer Vögerlweg 23, A-3550 Langenlois / Austria; Bio-Zertifikat: AT-BIO-402
Allergene enthält Sulfite
 


Kein anderer Winzer in diesem Buch hat so eine breite Palette an verschiedensten Weinstilen in seinem Portfolio versammelt. „Ich bin neugierig“, sagt Fred dazu und lacht. Für ihn macht das den Reiz des Berufes aus. Die Biodynamie hat seine Neugier noch verstärkt. „Man wird selbstbewusster, und das wiederum fördert die Bereitschaft, Neues auszuprobieren.“ So bereichern nun auch Orange-Weine oder ein Pet Nat sein Sortiment. Aber es braucht natürlich auch Weine, die einem breiten Publikum zugänglich sind. „Selbst in unserer Nische gibt es einen Großteil der Genießer, die eher Mainstream trinken“, wei. Fred. Für die unterschiedlichen Weinstile arbeitet er mit Kühlung, Maischestandzeiten, Pressdauern und dem Zeitpunkt der Schwefelgabe. So werden Weine, die früh zugänglich sein sollen, mit wenig Trub vergoren, früher von der Hefe abgezogen und geschwefelt. Bei den großen Lagenweinen ist es umgekehrt. „Das sind, kurz gesagt, unsere beiden Spielvarianten“, erläutert Fred seine Philosophie.
Texte aus: Romana Echensperger.  Von der Freiheit, den richtigen Wein zu machen