Europas Verhängnis 14/18

Kritische angloamerikanische Stimmen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs


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Die Geschichte wird bekanntlich von den Siegern geschrieben. Auch im Vorfeld wie im Nachgang des Ersten Weltkriegs wurden die wahren Ursachen und Hintergründe vertuscht, wie zahlreiche Publikationen belegen.

Zwar sind selbst nach einhundert Jahren noch Millionen geheimer Dokumente unter Verschluss, immer mehr Archive werden inzwischen jedoch geöffnet, und weitere brisante Unterlagen aus jener Zeit gelangen ans Licht der Öffentlichkeit.

Wolfgang Effenberger richtet sein Augenmerk auf Nachforschungen aus dem angloamerikanischen Raum, die in Auszügen hier großteils zum ersten Mal in deutscher Sprache wiedergegeben werden. Zusammengetragen wurden kritische Stimmen und Indizien, die das herrschende Geschichtsbild auf den Kopf stellen. Das Buch bildet damit die ideale Ergänzung zum gleichnamigen Werk mit dem Untertitel "Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht".

Wolfgang Effenberger
Wolfgang Effenberger, 1946 kurz nach der Vertreibung der Eltern aus Schlesien in Lohne geboren, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete »atomare Gefechtsfeld« in Europa und studierte abends zusätzlich Politikwissenschaft. Nach 12-jähriger Dienstzeit schied er aus, studierte in München Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete dann bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik und setzt sich mit Reden und Vorträgen aktiv für den Frieden ein. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Analysen. 2014 veröffentlichte er gemeinsam mit dem ehemaligen Staatssekretär Willy Wimmer das Buch Wiederkehr der Hasardeure – Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute, in dem die aktuelle Kriegssituation bereits vorweggenommen wurde.