Vom Verlust der Freiheit

Klimakrise, Migrationskrise, Coronakrise

  • Europa Verlage
  • Hardcover
  • 520 Seiten
  • 2. Auflage
  • 21,5 cm x 13,5 cm
  • Erscheinungsdatum: 22.04.2021
  • Artikelnummer 978-3-95890-343-2

Hardcover

lieferbar innerhalb von 3-4 Werktagen
Auf den Merkzettel

Bankenkrise, Flüchtlingskrise, Klimakrise, Coronakrise - seit 2008 kommt die Welt nicht mehr zur Ruhe. Gefragt sind kluge und besonnene Krisenmanager, welche die globalen Probleme verantwortungsvoll angehen. Dabei fällt Deutschland mit seiner Programmatik auf. Nach 16 Jahren Angela Merkel gilt deutsche Politik als femininer, gerechter, humaner und ökologischer im Vergleich zu anderen westlichen Ländern. Doch warum eigentlich ist Deutschland so »total gut«? Und wie kompetent und weitsichtig sind die deutschen Krisenmanager wirklich, die für eine gerechtere, buntere Welt streiten?

In seinem Buch "Vom Verlust der Freiheit" führt Raymond Unger seine These eines Wirkzusammenhangs von transgenerationalen Kriegstraumata und einer Übersteuerung in den großen politischen Agenden Deutschlands fort. Die heutigen Entscheider in Politik, Medien und Kultur sind Kinder und Enkel von traumatisierten Kriegskindern des Zweiten Weltkriegs; sie fühlen sich aufgrund der emotionalen Distanz ihrer Eltern und Großeltern ungeliebt und entwickelten Schuldgefühle, mangelnde emotionale Ausreifung und narzisstische Persönlichkeitsmuster. In der Folge wird alles als Missstand wahrgenommen, es wird stetig nach Verbesserung gesucht. Dabei gilt die Universalisierung humaner Werte als alternativlos. Partikuläre Interessen und Bedürfnisse nach soziokultureller Identität, Wohlstand und Sicherheit werden ausnahmslos tabuisiert.

Wie unter einem Brennglas verdichtet sich dieses Transtrauma-Psychogramm im Zuge der Coronakrise. Freiheitsbedrohende und ethisch wie juristisch fragliche Konzepte wie Lockdown, Maskenpflicht und Social Distancing wurden selbst im Sommer 2020 kaum hinterfragt, obwohl neue Erkenntnisse zur tatsächlichen Gefährlichkeit der Krankheit vorlagen. Notwendige politische Debatten finden kaum noch statt. Mahner und Kritiker von hohem wissenschaftlichem Rang werden aufgrund der Verengung des Meinungskorridors stummgeschaltet und stigmatisiert.

Raymond Unger
Raymond Unger lebt als Autor und bildender Künstler in Berlin. Er ist als Kunstmaler in eigenem Atelier tätig, schreibt Essays und Bücher und hält Vorträge zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik. KAI ist nach Die Heimat der Wölfe (Neuauflage 2024, Europa Verlag) das zweite belletristische Werk des Autors. Als renommierter Sachbuchautor verfasste Unger unter anderem die Gesellschaftsanalysen Die Wiedergutmacher (2018, Europa Verlag), Vom Verlust der Freiheit (2021, Europa Verlag), Das Impfbuch (2021, Scorpio Verlag) und Die Heldenreise des Bürgers (2023, Europa Verlag).

Bitte beachten Sie die Kontaktangaben des Herstellers bei Fragen zur Produktsicherheit.
 
Kontakt für Produktsicherheit
Europa Verlage GmbH
Monika Roleff
Johannisplatz 15
81667 München
Telefon: +49 89 18 94 733 0
E-Mail: info@europa-verlag.com