Beschreibung
Der Berliner Politologe Vetrov erhält einen Forschungsauftrag in Lissabon, ein Dossier über den Ukraine-Krieg soll er schreiben. Dort trifft er auf einen alten Bekannten, einen russischen General. Ist es Zufall? Und ist es nur eine nette Geste, dass der ihm sein Ticket für eine Reise über den Atlantik überlässt? Als auf hoher See ein Helicopter auf dem Kreuzfahrtschiff landet, ist Vetrov klar, dass er vom kundigen Beobachter zum Akteur geworden ist. - Die spannende und weitverwobene Geschichte schlägt den Bogen von der Kiewer Rus über falsche Zaren, Sowjetimperium und Kalten Krieg bis zur gegenwärtigen Politik, wie sie sich in Brüssel und Berlin, Kiew und Moskau auf großer Bühne abspielt, während sich in Hinterzimmern obskure Vordenker, Doppelagenten, NGOs, Medienmacher, Grenzwissenschaftler und Digital-Experten treffen. Ein Thriller, der sich in Anknüpfung an Dostojewski 'neuen Dämonen' zuwendet und dezidiert die Frage nach Zeitenwende und Zukunft stellt.
über die Autoren
Alexander Rahr
Alexander Rahr, 1959 in Taipeh geboren, ist Osteuropa-Historiker, Politologe, Publizist und einer der führenden deutschen Russlandexperten. Nach dem Studium in München war er ab 1982 als Analytiker tätig, u.a. 18 Jahre lang für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik. 2004 bis 2015 saß er im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, u.a. »Der kalte Freund. Warum wir Russland brauchen« (2011). Rahr ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.
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