Beschreibung
Ein ganzes Leben in Gedichten
Margaret Atwood ist eine der berühmtesten Autorinnen der Gegenwart und ihr Roman Der Report der Magd fast schon ein Mythos. Doch wer mehr über sie als Mensch wissen will, muss ihre Gedichte lesen, denn darin erzählt sie von sich selbst. Man begegnet so der kämpferischen Kanadierin, der Feministin und der Umweltaktivistin. Aber vor allem entdeckt man die Reisende und die Naturliebhaberin, das Kind und die Mutter, die Geliebte und die Liebende. Um die Schönheit von Margaret Atwoods Poesie auch in der deutschen Übersetzung zu bewahren, haben neun eminente hiesige Lyrikerinnen und Lyriker dieser Auswahl ihre Stimme geschenkt.
Margaret Atwood ist eine der berühmtesten Autorinnen der Gegenwart und ihr Roman Der Report der Magd fast schon ein Mythos. Doch wer mehr über sie als Mensch wissen will, muss ihre Gedichte lesen, denn darin erzählt sie von sich selbst. Man begegnet so der kämpferischen Kanadierin, der Feministin und der Umweltaktivistin. Aber vor allem entdeckt man die Reisende und die Naturliebhaberin, das Kind und die Mutter, die Geliebte und die Liebende. Um die Schönheit von Margaret Atwoods Poesie auch in der deutschen Übersetzung zu bewahren, haben neun eminente hiesige Lyrikerinnen und Lyriker dieser Auswahl ihre Stimme geschenkt.
über die Autoren
Margaret Atwood
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
Ulrike Draesner
Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, wurde für ihre Romane, Essays und Gedichte vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Christine Lavant Preis, den Gisela-Elsner-Literaturpreis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk, das multimediale Arbeiten und Übersetzungen einschließt. Ihr Roman »Die Verwandelten« war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Die Jahre 2015 bis 2017 verbrachte Draesner in England. Nach verschiedenen internationalen Gastdozenturen und Poetikvorlesungen ist sie seit April 2018 Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Draesner lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
Christian Filips
Christian Filips wurde 1981 in Osthoven geboren. Nach dem Besuch einer Europäischen Schule in Belgien studierte er von 2000 bis 2003 Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Wien und arbeitete zeitweise als Tanztheaterdramaturg am Staatstheater Darmstadt. Für seinen ersten Gedichtband Schluck auf Stein erhielt er 2001 den Rimbaud-Preis des Österreichischen Rundfunks.
2003 wechselte Filips an die Freie Universität Berlin, an der er 2008 seine Studien mit einer Arbeit zu Hölderlins spätesten Gedichten abschloss. Von 2003 bis 2010 arbeitete er vor allem als Musikdramaturg und Übersetzer, wobei seine Pasolini-Übersetzungen "Dunckler Enthusiasmo" und die Arbeit als Programmleiter für die Sing-Akademie größere Beachtung fanden. Seit 2010 hat er verstärkt auch als Regisseur für das Theater gearbeitet.
Derzeit lebt Filips als freier Autor in Berlin. Seine Texte und Übersetzungen erscheinen vor allem im Schweizer Verlag Urs Engeler Editor. Als kennzeichnend für seine Arbeiten gilt eine „bewegliche lyrische Mischsprache“ (NZZ), die „Sozio- und Dialekte, Journalisten- und Fachsprachen“, aber auch einen geschichtsbewußten Ton und geisteswissenschaftliche Diskurse mit einbezieht. Gemeinsam mit Urs Engeler gibt Filips seit 2010 die roughbooks heraus, eine Reihe für zeitgenössische Poesie. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Kai-Uwe Jirka (Dirigent, Chorleiter) und Monika Rinck (Autorin). Zudem übersetzt Filips, vornehmlich aus dem Englischen, Italienischen und Niederländischen (J. H. Prynne, Paul Bogaert, Els Moors).
Dagmara Kraus
Dagmara Kraus (* 1981 in Wrocław, Polen) ist eine deutsche Lyrikerin und Übersetzerin. Sie hat Komparatistik und Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Paris studiert sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihre Gedichte sind u. a. in der Neuen Rundschau, der Edit und im Jahrbuch der Lyrik erschienen. 2012 veröffentlichte sie bei kookbooks ihren Debütband kummerang.[Im selben Jahr erschienen unter dem Titel Wir Seesterne ihre Übersetzungen von Gedichten Miron Białoszewskis. Außerdem ist sie Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
Elisabeth Plessen
Elisabeth Plessen, 1944 in Neustadt in Holstein geboren, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Paris und Berlin und promovierte bei Walter Höllerer zur »zeitgenössischen Epik im Grenzgebiet von fiction und nonfiction«. Sie debütierte 1976 mit dem Roman »Mitteilung an den Adel« und veröffentlichte seitdem fünf weitere Romane, drei Erzählbände, einen Gedichtband sowie die Memoiren ihres langjährigen Lebens- und Arbeitsgefährten Peter Zadek. Bekannt wurde sie auch als Übersetzerin von Theaterstücken von William Shakespeare, Henrik Ibsen und Sarah Kane. Für ihr Werk wurde sie u.a. mit dem Deutschen Kritikerpreis und dem Droste-Preis der Stadt Meersburg ausgezeichnet. Sie lebt wechselnd in der Toskana und in Berlin. Im Berlin Verlag sind bisher der Roman »Ida« (2010), eine Neuauflage von »Kohlhaas« (2011), der Gedichtband »An den fernen Geliebten« (2014) sowie zuletzt der breit rezipierte Roman »Die Unerwünschte« (2019) erschienen.
Kerstin Preiwuß
Kerstin Preiwuß wurde 1980 in Lübz geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Leipzig. Seit dem Wintersemester 2021 hat sie den Lehrstuhl für »Literarische Ästhetik« am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne. Die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und debütierte 2006 mit dem Gedichtband »Nachricht von neuen Sternen«, dem der Gedichtband »Rede« (2012) folgte. 2014 erschien ihr vielbeachtetes Romandebüt »Restwärme«, 2016 der Lyrikband »Gespür für Licht« und 2017 ihr zweiter Roman »Nach Onkalo«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2020 erschien der Gedichtband »Taupunkt«. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet etwa mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Lyrikpreis Meran, dem Eichendorff-Literaturpreis und zuletzt 2020 mit dem Anke-Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung. Kerstin Preiwuß ist seit 2021 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Jan Wagner
Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband »Probebohrung im Himmel«. Es folgten »Guerickes Sperling« (2004), »Achtzehn Pasteten« (2007), »Australien« (2010), »Die Eulenhasser in den Hallenhäusern« (2012), der Sammelband »Selbstporträt mit Bienenschwarm« (2016), »Die Life Butterfly Show« (2018) und zuletzt »Steine & Erden« (2023) sowie die Essaybände »Der verschlossene Raum« (2017) und »Der glückliche Augenblick« (2021). Für seinen Gedichtband »Regentonnenvariationen« (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
Alissa Walser
ALISSA WALSER ist Schriftstellerin, bildende Künstlerin und Übersetzerin. Sie übertrug u. a. Texte von Sylvia Plath, Anne Carson, Paula Fox sowie die Theaterstücke von Joyce Carol Oates und Edward Albee ins Deutsche.
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