Die Holocaust-Industrie

Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird

  • Piper
  • Softcover
  • 247 Seiten
  • 10. Auflage
  • 185 mm x 118 mm x 25 mm
  • Erscheinungsdatum: 01.06.2002
  • Artikelnummer 978-3-492-23580-8

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Die »Holocaust-Industrie« - das bedeutet für Norman Finkelstein die moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischer Leiden. Seine Analyse ist zugleich eine leidenschaftliche Anklage: Er wendet sich gegen die Interessenverbände, die den Holocaust für eigene Zwecke nutzen, häufig auf Kosten der Opfer. Er kritisiert die Verkitschung des Gedenkens, die die Würde der Opfer beleidigt. Außerdem wirft er den USA und Israel vor, den Holocaust zu instrumentalisieren, um von eigenen Problemen abzulenken. Mit seinen provokanten Thesen hat Finkelstein eine erbitterte Debatte ausgelöst.

Norman G. Finkelstein
Norman Finkelstein, geboren 1953, studierte an der Princeton University und in Paris. Er lehrte Politikwissenschaft an der City University in New York. Heute lebt er in Chicago, wo er an der DePaul University lehrt. Zusammen mit Ruth Bettina Birn veröffentlichte er »Eine Nation auf dem Prüfstand. Die Goldhagen-These und die historische Wahrheit«, 2001 folgte das aufsehenerregende Buch »Die Holocaust-Industrie«. Zuletzt erschien von ihm auf deutsch »Antisemitismus als politische Waffe. Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte«.

Helmut Reuter
Helmut Reuter, geboren 1946 in Pappenheim, studierte Lebensmittelchemie, Politologie und Soziologie. Er übersetzte viele Sachbücher aus verschiedenen Wissensgebieten, darunter Bücher von Michael J. Sandel, David F. Wallace, Richard Feynman, Lawrence Krauss und Michel Onfray.