Beschreibung
Wokeness ist ein Kampfbegriff geworden. Das gilt sowohl für die Befürworter wie die Gegner einer Einstellung, die sich selbst als »wach« oder »aufmerksam« bezeichnet. Es gibt wenig sachlich begründete Auseinandersetzungen, dafür umso mehr Empörung. In diesem Buch werden zentrale Elemente von Wokeness kritisch geprüft: der Vorwurf der kulturellen Aneignung, die Forderung nach geschlechtergerechter Sprache, die Rede von strukturellem Rassismus, das Instrument der Cancel Culture und die Einführung einer geschlechtlichen Diversität. Die Autoren dieses Buches sind sich einig, dass die so kritisierte Wokeness nicht zur Abschaffung oder Einebnung von Unterschieden beiträgt, sondern im Gegenteil diese untermauert.
über die Autoren
Ben Krischke
Ben Krischke, geb. 1986, ist Journalist, Kolumnist und Autor. Er hat Journalistik an der Hochschule Macromedia studiert und beim Magazin Focus in München und Berlin sowie an der Burda-Journalistenschule in Offenburg volontiert. Texte von ihm sind in verschiedenen Magazinen und Zeitungen gedruckt sowie online erschienen. Darunter Münchner Merkur, Focus und Meedia. Seit Oktober 2021 ist er Redakteur bei Cicero mit den Schwerpunkten Gesellschaft, Politik und Medien. Der gebürtige Memminger lebt in München.
Alexander Marguier
Alexander Marguier ist Chefredakteur des politischen Monatsmagazins Cicero. Der studierte Volkswirt war zuvor mehrere Jahre lang Ressortleiter bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und Politikredakteur bei der Welt am Sonntag.
Mathias Brodkorb
Mathias Brodkorb, geboren 1977, studierte Philosophie und Altgriechisch. Von 2002 bis 2019 gehörte er für die SPD dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern an. Von 2011 bis 2016 war er Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur und von 2016 bis 2019 Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er lebt als freier Publizist in Schwerin.
Bei zu Klampen erschienen von ihm »Der Abiturbetrug. Vom Scheitern des deutschen Bildungsföderalismus« (2020), »Gesinnungspolizei im Rechtsstaat? Der Verfassungsschutz als Erfüllungsgehilfe der Politik. Sechs Fallstudien« (2024) und »Postkoloniale Mythen. Auf den Spuren eines modischen Narrativs. Eine Reise nach Hamburg und Berlin, Leipzig, Wien und Venedig« (2025).
Ralf Hanselle
geboren 1972 in Detmold, studierte Germanistik und Philosophie in Bonn. Bis 2021 arbeitete er als freier Publizist für verschiedene deutsche Tages- und Wochenzeitungen. 2021 übernahm er das Ressort Kultur bei der Zeitschrift »Cicero«, deren stellvertretender Chefredakteur er seitdem ist.
Bernd Stegemann
Bernd Stegemann ist Professor für Dramaturgie und Kultursoziologie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und Dramaturg an zahlreichen Theatern, zuletzt in Berlin am Deutschen Theater, an der Schaubühne un dem Berliner Ensemble. Er ist Autor zahlreicher Monographien zur Kunst des Theaters und Dramaturgie des öffentliches Sprechens und schreibt regelmäßig für Die Zeit, Spiegel, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Der Freitag oder Lettre International.
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