1920

Am Nullpunkt des Sinns

  • Aufbau Verlag
  • 383 Seiten
  • Hardcover
  • Format: 22,0 x 12,8 cm
  • Erscheinungsdatum: 19.11.2019
  • Artikelnummer 978-3-351-03777-2

Hardcover

lieferbar innerhalb von 3-4 Werktagen
Auf den Merkzettel

Die Reise in ein epochales Jahr und in die Vorgeschichte der Goldenen Zwanziger. 1920 war ein Jahr, das den Zeitgenossen chaotisch, anarchisch und haltlos erschien. Zugleich war es der Moment für Visionen, Träume und Utopien. Denn der Nullpunkt, nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs und vor dem Aufschwung in die Goldenen Zwanziger, liegt zwischen beiden Polen als ein Raum von ungeahnter Kraft. Fünf Autoren wichtiger Publikationen aus diesem Jahr sind die Hauptfiguren dieses Schicksalspanoramas: Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Sigmund Freud, Ernst Jünger und Walter Serner entwickeln unabhängig voneinander Ideen, die für ihr Werk richtungsweisend sind und auf verblüffende Weise miteinander korrespondieren, ohne dass es zu einem persönlichen Austausch gekommen wäre. Die Zusammenführung dieser Protagonisten und ihrer Visionen erhellt einen entscheidenden Wendepunkt europäischer Geschichte.

Wolfgang Martynkewicz
Wolfgang Martynkewicz ist freier Autor und Dozent für Literaturwissenschaft an den Universitäten Bamberg und Bayreuth; zahlreiche Veröffentlichungen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Geschichte der Psychoanalyse; u.a. über Jane Austen, Edgar Allan Poe, Arno Schmidt, Sabina Spielrein, C. G. Jung und Georg Groddeck. 2009 gelang ihm mit „Salon Deutschland. Kunst und Macht 1900–1945“ ein Erfolg bei Presse und Publikum.