Preußen zwischen Demokratie und Diktatur

Die Durchsetzung der NS-Herrschaft in den Zentren und der Peripherie, 1932-1934

  • be.bra wissenschaft
  • 240 Seiten
  • Hardcover
  • Format: 24,5 x 17,5 cm
  • Erscheinungsdatum: 09.01.2020
  • Artikelnummer 978-3-95410-105-4

In den Jahren der Weimarer Republik galt der Freistaat Preußen als ein »Bollwerk der Demokratie« – und doch endete bereits vor dem 30. Januar 1933 jene Phase preußischer Geschichte, in welcher der wichtigste deutsche Gliedstaat eine zuverlässige Stütze de

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Der Sammelband versteht sich als Fortsetzung der im August 2018 erschienenen Publikation zur preußischen Geschichte zwischen Demokratie und Diktatur, die den tiefgreifenden politischen Umbruch auf der Ebene des Verhältnisses Preußens zum Reich thematisiert. Mit dem Fortsetzungsband rückt nunmehr die regionale und lokale Ebene in den Fokus. Auch im Mittelpunkt dieser Geschichte »von unten« steht die Frage, wie und warum es den Nationalsozialisten gelang, den bevölkerungsreichsten und heterogensten deutschen Staat unter ihre Kontrolle zu bringen.
Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede gab es, die den Prozess der Machteroberung in den Provinzen kennzeichneten? Welche Bedeutung hatte das Element der Gewalt? Welche Rolle spielten die Oberbürgermeister Konrad Adenauer und Heinrich Sahm in Köln und Berlin? Solchen Leitfragen widmet sich der Sammelband, der die Etablierung der NS-Herrschaft in vergleichender Perspektive anhand zahlreicher Fallbeispiele untersucht.
Mit Beiträgen u. a. von: Martin Dröge, Werner Jung, Ralf Meindl, Oliver Reschke, Thomas Schaarschmidt, Uwe Schaper, Fabian Scheffczyk, Hans-Dieter Schmid und Alexander Sperk.