Wer den Wind sät

Was westliche Politik im Orient anrichtet

  • 175 Seiten
  • Paperback
  • Format: 20,5 x 12,4 cm
  • Erscheinungsdatum: 22.07.2019
  • Artikelnummer 978-3-406-67749-6

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Wer den Wind sät, wird Sturm ernten - Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten seit der Kolonialzeit und erklärt, was sie mit der aktuellen politischen Situation zu tun haben. Sein neues Buch liest sich wie ein Polit-Thriller - nur leider beschreibt es die Realität. Eine Geschichte erscheint in unterschiedlichem Licht, je nachdem, wo man beginnt sie zu erzählen. Und wir sind vergesslich. Das iranische Verhältnis zum Westen versteht nur, wer den von CIA und MI6 eingefädelten Sturz des demokratischen Ministerpräsidenten Mossadegh im Jahr 1953 berücksichtigt. Ohne den Irakkrieg von 2003 und die westliche Politik gegenüber Assad in Syrien lässt sich der Erfolg des "Islamischen Staates" nicht begreifen. Wer wissen will, wie in der Region alles mit allem zusammenhängt, der greife zu diesem Schwarzbuch der westlichen Politik im Orient. Wind säen, Stürme ernten: Zur Einführung Putsch in Teheran: Der Sündenfall  Endspiel am Hindukusch: Washington und Riad als Geburtshelfer von Al- Qaida  «Mission accomplished»: Die Amerikaner schaffen die Grundlage für den «Islamischen Staat» «Gute» und «böse» Dschihadisten: Wie der Westen vermeidet, aus seinen Fehlern zu lernen  Im Herzen der Finsternis: Was den «Islamischen Staat» so erfolgreich macht  «Heilige Allianz»: Die USA setzen auf Diktatoren und Feudalherrscher  Freibrief für Israel? Der Gazakrieg 2014  Die neue Weltunordnung: Ein Ausblick  Karte