In einem alten Haus in Moskau

Ein Streifzug durch 100 Jahre russische Geschichte

  • Gerstenberg Verlag
  • Hardcover
  • 60 Seiten
  • 6. Auflage
  • 34,5 cm x 25,0 cm x 1,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 01.07.2017
  • Artikelnummer 978-3-8369-5993-3

Über hundert Jahre wird die Geschichte einer Familie in Moskau, ihrer Freunde und Verwandten, in den wechselvollen politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen beschrieben - ein großformatiges, reich illustriertes und faszinierendes Sachbuch.

Hardcover

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'Während alle auf den Sieg anstoßen, warte ich nur auf Papa.' - '1953 haben wir in unserer Wohnung Telefon bekommen, eines für alle Bewohner. Es steht im Flur.' - 'Der erste Mensch im All! Ein Sowjetmensch!' In einem alten Haus in Moskau lebt eine Familie. 100 Jahre lang. Kriege, Frieden, Revolutionen, gesellschaftliche und technische Entwicklungen: Alles, was die Welt in den Jahren zwischen 1902 und 2002 bewegt, spiegelt sich im Mikrokosmos rund um Familie Muromzew wider - und wird von Generation zu Generation aus Sicht der Kinder erzählt. Detailreiche Illustrationen liefern authentische Einblicke in die Wohnung und das Lebensumfeld der Familie. Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution: ein einzigartiger, unverstellter Blick auf die russische Geschichte und das Weltgeschehen des 20. Jahrhunderts.

Anna Desnitskaya
Anna Desnitskaya, in Moskau geboren, studierte an der Moskauer Staatlichen Universität für Druckwesen. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und 2018 für den Astrid Lindgren Memorial Award nominiert. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Montenegro. Bei Gerstenberg sind bereits mehrere von ihr gestaltete Bücher erschienen.

Alexandra Litwina
Alexandra Litwina wurde 1975 in Moskau geboren und studierte Philologie an der dortigen Lomonossow-Universität. Sie ist Autorin zahlreicher Kinderbücher und Spiele zu geschichtlichen Themen.

Thomas Weiler
Thomas Weiler, geboren 1978 im Schwarzwald, Übersetzerstudium in Leipzig, Berlin und St. Petersburg, überträgt Belletristik aus dem Polnischen, Russischen und Belarussischen, darunter Werke von Ziemowit Szczerek, Viktor Martinowitsch, Alhierd Bacharevič, Volha Hapeyeva, Artur Klinaŭ und Ales Adamowitsch. 2024 erhielt er den Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds und 2025 den Preis der Leipziger Buchmesse für seine Übersetzung  von "Feuerdörfer. Wehrmachtsverbrechen in Belarus – Zeitzeugen berichten" von Ales Adamowitsch, Janka Bryl und Uladsimir Kalesnik. Er lebt mit seiner Familie in Markkleeberg bei Leipzig.

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