Dem japanischen Journalisten Tomohiko Suzuki gelang es nach dem verheerenden GAU in Fukushima als angeblicher Leiharbeiter in das Innere des Atommeilers zu gelangen. Seine Undercover-Reportage berichtet von dem desaströsen Zustand des AKWs, den gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen und der Verwicklung der japanischen Mafia Yakuza in das schmutzige Geschäft.
Tomohito Suzuki, freier Autor und investigativer Journalist, gilt als Experte für die japanische Mafia Yakuza.
Heike Patzschke, geboren 1959, arbeitet seit 1994 als freiberufliche Dolmetscherin und Übersetzerin für Japanisch. Sie dolmetschte bisher für den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, für Haruki Murakami und Saiichi Maruya und übersetzte unter anderem Werke von Mori Ogai, Ryotaro Shiba und Mizuko Masuda.
Tomohito Suzuki, freier Autor und investigativer Journalist, gilt als Experte für die japanische Mafia Yakuza.
Jahrgang 1954, geboren in Caputh/Potsdam, 1975–1980 Studium der Philosophie und Lateinamerikanistik in Berlin und Leipzig; 1980–1986 Lateinamerika-Redakteur bei der 'Berliner Zeitung', nebenberuflich Sachbuchautor und Literaturrezensent für die Kulturzeitschrift 'Sonntag'; 1986–1989 Assistent der Geschäftsleitung im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar; Dezember 1989 Gründung des Ch. Links Verlages mit dem Schwerpunkt Politik und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts; Mitglied im P.E.N.-Club (seit 1991); 1992–2002 Mitglied des Aufsichtsrates der Frankfurter Buchmesse, 1998–2005 Mitglied des Mittelstandsbeirates des Bundeswirtschaftsministeriums; 2008 Promotion am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin; zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen sowie Herausgaben zur Literatur- und Zeitgeschichte.
Günter Wallraff, Jahrgang 1942, lebt und arbeitet in Köln. Veröffentlichungen u.a.: Wir brauchen dich. Als Arbeiter in deutschen Industriebetrieben (1966; 1970 unter dem Titel Industriereportagen), 13 unerwünschte Reportagen (1969), Ihr da oben, wir da unten (mit Bernt Engelmann), Unser Faschismus nebenan (1975), die Dokumentation einer in Athen durchgeführten Protestaktion Wallraffs gegen das griechische Obristenregime. Besonderes Aufsehen erregte Wallraff 1977 mit seinen verdeckten Recherchen innerhalb der Redaktion der Bild-Zeitung ( Der Aufmacher und weitere Bücher zum Thema). Mit über 5 Mio. Exemplaren der deutschsprachigen Ausgabe und 38 Übersetzungen war Ganz unten (1985), die Reportage über den menschenverachtenden Handel mit Leiharbeitern, das erfolgreichste Sachbuch der Nachkriegszeit. Große Medien- und Leserresonanz fanden die Reportagen in dem Band Aus der schönen neuen Welt (2009, 2012) und dem von ihm herausgegebenen Band Die Lastenträger (2014).