Nie war ich furchtloser

Autobiographie

  • Edition Nautilus GmbH
  • Softcover
  • 320 Seiten
  • 2., Sonderauflage
  • 20,7 cm x 12,5 cm
  • Erscheinungsdatum: 28.02.2005
  • Artikelnummer 978-3-89401-460-5

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Inge Viett, der in den 1970er Jahren das Prädikat >Top-Terroristin mit besonders grausiger Handschrift< verliehen wurde, spricht ohne Sentimentalitäten über ihr Leben: die enge, muffige Kindheit bei Pflegeeltern in der norddeutschen Provinz, ihre Zeit in der Berliner Subkultur und den Beginn des politischen Engagements. Zweimal bricht sie aus dem Gefängnis aus, wird Mitglied der 'Bewegung 2. Juni' ...

»Sie will nicht kritisch bedenken, was war, sondern erzählen, wie sie gelebt hat - das unterscheidet ihr Buch von fast allen bislang erschienenen Texten, in denen ehemalige Mitglieder der RAF oder der Bewegung 2. Juni mit ihrer Geschichte abgerechnet haben.« Oliver Tolmein, DIE ZEIT

Inge Viett
Inge Viett (1944–2022), in Schleswig-Holstein aufgewachsen, zog 1969 nach Westberlin, wurde Mitglied der Bewegung 2. Juni; 1972 und 1975 verhaftet, beide Male aus dem Gefängnis ausgebrochen. Kurze Mitgliedschaft in der RAF, 1982 Übersiedlung in die DDR. 1990 in Magdeburg verhaftet und 1992 zu dreizehn Jahren Haft verurteilt, 1997 entlassen. Am 9. Mai 2022 ist Inge Viett in Falkensee gestorben.

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