Der Bankier Siegmund Warburg

sein Leben und seine Zeit

  • FinanzBuch Verlag
  • Hardcover
  • 634 Seiten
  • 1. Auflage
  • 22,7 cm x 14,5 cm
  • Erscheinungsdatum: 11.07.2011
  • Artikelnummer 978-3-89879-626-2

Hardcover

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Mit dieser bahnbrechenden neuen Biografie, die auf über 10 000 bisher unveröffentlichten Briefen und Tagebucheinträgen beruht, kehrt Niall Ferguson zu seinen Wurzeln als Finanzhistoriker zurück. Er erzählt darin die Geschichte Siegmund Warburgs, eines außergewöhnlichen Mannes, dessen Philosophie der Finanzwirtschaft eine Antithese zum schulden- und algorithmengetriebenen Bankwesen unserer Zeit darstellt. Nach seiner Flucht aus Nazi-Deutschland stieg Warburg zur führenden Persönlichkeit in der Londoner Finanzwelt der Nachkriegszeit auf und wurde zum Vordenker der europäischen Finanzintegration. Warburg war geprägt von den Ereignissen der 1930er- Jahre, als die seit Langem bestehende Warburg-Bank zunächst durch die Weltwirtschaftskrise fast zerstört und anschließend durch die Nazis "arisiert" wurde. Daher war er fest entschlossen, dafür zu sorgen, dass seine eigene Bank die Lehren aus der Vergangenheit zog und ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung Großbritanniens, zur Einheit Westeuropas sowie zur Entstehung der Globalisierung leistete.

Niall Ferguson
Niall Ferguson ist einer der bekanntesten Historiker Großbritanniens. Er ist Laurence A. Tisch Professor of History an der Harvard University, Senior Research Fellow am Jesus College, Oxford, sowie Senior Research Fellow of the Hoover Institution an der Stanford University. Er hat u. a. folgende Bestseller geschrieben: Die Geschichte der Rothschilds, Der falsche Krieg , Politik ohne Macht, Das verleugnete Imperium, Krieg der Welt - Was ging schief im 20. Jahrhundert? und Der Aufstieg des Geldes. Zudem schreibt er regelmäßig für Zeitungen und Zeitschriften auf der ganzen Welt.

Max Otte
Max Otte ist unabhängiger Finanz- und Wirtschaftsanalyst, Politikberater, Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung (IFVE), Fondsmanager, Unternehmer und Philanthrop. Von der Zeitschrift Cicero wurde er 2019 als Aufsteiger des Jahres unter Deutschlands Intellektuellen identifiziert. Otte promovierte an der Princeton University und hatte Professuren an der Boston University, der Hochschule Worms und der Karl-Franzens-Universität Graz inne. Ende 2018 schied Otte auf eigenen Antrag als Professor und Beamter auf Lebenszeit aus dem Staatsdienst aus, um sich auf seine Analysen und unternehmerischen Aktivitäten zu konzentrieren. Im Jahr 2006 gelang ihm mit Der Crash kommt und seiner zielgenauen Prognose der Finanzkrise ein großer Wurf, der Otte zu Deutschlands "erfolgreichstem Crash Guru aller Zeiten" (Daniel Stelter) machte. Unternehmen, an denen Otte beteiligt ist, managen mehr als eine Milliarde Euro. Der Max Otte Vermögensbildungsfonds (WKN: A1J3AM) gehört seit 2016 zu den erfolgreichsten deutschen Aktienfonds. Der Philanthrop ist Stifter des Oswald-Spengler-Preises, der 2018 erstmalig an den französischen Schriftsteller Michel Houellebecq ging und Veranstalter des Neuen Hambacher Festes.

Max Prof. Dr. Otte
Prof. Dr. Max Otte ist ordentlicher Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms sowie gefragter Referent und Buchautor zu Wirtschafts- und Finanzthemen. Von September 1998 bis September 2000 war Prof. Otte Assistant Professor an der Boston University in Boston, Massachusetts. Er ist Gründer und Gesellschafter der IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH und Direktor des gemeinnützigen Zentrums für Value Investing e. V. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen Unternehmensanalyse, Value Investing und Corporate Finance, Management und Strategie sowie weltwirtschaftliche Fragestellungen. Prof. Dr. Max Otte hat an der renommierten Princeton University promoviert und mehrere Dutzend Unternehmen, Stiftungen, Ministerien und internationale Organisationen beraten. Seit 2001 widmet er sich ausschließlich Vermögensstrategien für Privatanleger. Jens Castner, Jahrgang 1967, ist seit 2014 Chefredakteur des Anlegermagazins BÖRSE ONLINE. Zuvor war er stellvertretender Chefredakteur des Monatsmagazins €uro und der Wochenzeitung €uro am Sonntag, für die er bereits seit 1999 als Leiter des Frankfurter Korrespondentenbüros regelmäßig über das Börsengeschehen in Deutschlands Finanzmetropole berichtet hatte.

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