Beschreibung
Renate Werwigk-Schneider kämpft für Demokratie und Freiheit. Denn die 85-Jährige hat erlebt, was es bedeutet, in einer Diktatur zu leben, bevormundet, beschattet, verfolgt und verhaftet zu werden. Zwei mal saß sie in der DDR im Gefängnis - weil sie das Land, das ihr keine Freiheit bot, verlassen wollte. Die Flucht durch einen Tunnel wurde verraten, die Flucht über Bulgarien und Istanbul scheiterte. Erst nach ihrem Freikauf 1968 gelang es ihr, in der Bundesrepublik ein Leben zu führen, wie sie es sich gewünscht hatte. Mit ihrem Buch kämpft sie gegen verklärende Ostalgie an und für die Stärkung unserer Demokratie.
über die Autoren
Renate Werwigk-Schneider
Renate Werwigk-Schneider ist in der DDR aufgewachsen. Nach Fluchtversuchen 1963 und 1967 wurde sie jeweils inhaftiert und erfuhr in den Haftanstalten Hohenschönhausen und Hoheneck die Härte des DDR-Regimes. 1968 gelang der Freikauf durch die Bundesrepublik, und sie arbeitete anschließend als Kinderärztin in West-Berlin. Durch ihr Engagement als Zeitzeugin kämpft die inzwischen über 80-Jährige unermüdlich für Demokratie, Menschenrechte und Freiheit und möchte insbesondere jungen Menschen die DDR-Geschichte nahebringen.
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