Sahel

Warum die Krisenregion auch ein europäisches Problem ist

  • Westend
  • Softcover
  • 112 Seiten
  • 1. Auflage
  • 20,5 cm x 12,5 cm
  • Erscheinungsdatum: 20.11.2023
  • Artikelnummer 978-3-86489-440-4

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Moussa Tchangari, Generalsekretär der zivilgesellschaftlichen Organisation „Alternatives Espaces Citoyens“ (AEC) in Niger, will mit seinem Buch „Sahel. Warum die Krisenregion auch ein europäisches Problem ist“ aufklären und aufrütteln: Was sind die großen politischen Herausforderungen in der Sahelzone? Wie kam es zu der aktuellen, dramatischen Sicherheitskrise? Warum gelang es den Vereinten Nationen mit dem UN-Aktionsplan nicht, die Krise zu stoppen? Wie entstand das strukturelle Demokratiedefizit in der Zone? Der bekannte nigrische Menschenrechtsaktivist Moussa Tchangari betont, dass diese Krise die schwerwiegendste ist, die die Länder der Region seit ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1960 erlebt haben. Die Sahelzone ist für viele ein weit entferntes Land, das sich nun plötzlich mit aller Wucht ins Bewusstsein gedrängt hat. Diese Tragödie betrifft zuallererst die Menschen im Sahel, sie ist aber auch ein europäisches Problem.

Moussa Tchangari
Moussa Tchangari ist Generalsekretär der Vereinigung Alternative Espaces Citoyens, einer der wichtigsten zivilgesellschaftlichen Organisationen in Niger. 1991 war er einer der Gründer der „Nigrischen Menschenrechtsvereinigung“ (ANDDH). Er ist zudem als Journalist tätig und setzt sich insbesondere in den letzten Jahren für die Rechte von Migranten ein, die Niger als Transitland Richtung Europa passieren. 2015 wurde Tchangari mit fünf weiteren Aktivisten nach einer regierungskritischen Demonstration festgenommen und saß einige Wochen in Haft.

Lea Mara Eßer
Dr. Lea Mara Eßer studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Politologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Ihre Magisterarbeit befasste sich mit der Sprachphilosophie Walter Benjamins. Während des gesamten Studiums wirkte sie an zahlreichen Theaterstücken mit, die u.a. am Staatstheater Dresden, den Sophiensælen Berlin und dem Mousonturm in Frankfurt am Main Premiere feierten. 2019 erhielt sie den Eos-Preis für philosophische Essayistik für einen Text zu Kierkegaards Authentizitätsbegriff. Sie promovierte am Frankfurter Institut für Sozialphilosophie zu Arendts Begriff des Guten ("Vom Schweigen des Guten. Hannah Arendts Theorie der Menschlichkeit").

Christoph Birk Schermelleh
Christoph Birk Schermelleh studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. In seiner Magisterarbeit befasste er sich mit der Erschweigung im Werk Heideggers und Celans. 2017 ist seine Übersetzung von Nancys Le discours de la syncope bei diaphanes erschienen.