Über Anarchismus

Beiträge aus vier Jahrzehnten

  • Graswurzelrevolution e.V.
  • 246 Seiten
  • 203 mm x 131 mm x 22 mm
  • Erscheinungsdatum: 07.12.2020
  • Artikelnummer 978-3-939045-42-7

Softcover

vergriffen - Neuauflage unbestimmt
Auf den Merkzettel

Noam Chomsky (geb. 1928) ist einer der bekanntesten und einflussreichsten Intellektuellen unserer Zeit. Seit fru¿hester Jugend beschäftigt er sich mit dem Anarchismus und bekannte sich stets zu libertären Idealen als Teil seiner gesellschaftspolitischen Ziele. Dieser Band versammelt zentrale Vorträge, Interviews und Essays aus Chomskys jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit der anarchistischen Tradition, die gleichzeitig immer auch Beiträge zu aktuellen politischen Diskussionen gewesen sind.
Es geht dabei u.a. um eine Verankerung des libertären Denkens in der Aufklärung, um eine Entgegensetzung von klassischem Liberalismus und spätkapitalistischem Liberalismus, um den Zusammenhang von Sprache und Freiheit und um eine Verteidigung der Kollektivierungen in der spanischen Revolution sowie sozialstaatlicher Errungenschaften. Die Texte zeigen, dass der Anarchismus fu¿r Chomsky eine universelle Geisteshaltung ist, die fu¿r alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens Bedeutung besitzt.
"Sobald jemand illegitime Macht erkennt, herausfordert und u¿berwindet, ist er Anarchist. Die meisten Menschen sind Anarchisten. Mir ist egal, wie sie sich nennen."
(Noam Chomsky)

Noam Chomsky
Noam Chomsky, geboren 1928, ist Professor emeritus am M.I.T. für Sprachwissenschaft und Philosophie. Er hat die moderne Linguistik revolutioniert und zahlreiche Bestseller über Politik verfasst. Chomsky ist einer der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit jeher ein prominenter Kritiker der amerikanischen Politik wie auch des globalen Kapitalismus.