Wider den Terrorismus

  • Klett-Cotta
  • Paperback
  • 88 Seiten
  • 2. Aufl.
  • 172 mm x 113 mm x 12 mm
  • Erscheinungsdatum: 16.03.2015
  • Artikelnummer 978-3-608-94900-1

Der Terrorismus wird mehr und mehr zur tödlichen Bedrohung der ganzen Welt. Wie lässt sich die Gewaltspirale, die sich immer schneller dreht und zum Fluch aller Länder geworden ist, unterbrechen?

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Der Terrorismus wird mehr und mehr zur tödlichen Bedrohung der ganzen Welt.
Wie lässt sich die Gewaltspirale, die sich immer schneller dreht und zum Fluch aller Länder geworden ist, unterbrechen?

Die Terroranschläge sind eine tödliche Bedrohung für die Menschheit. Terroristen geben im Namen ihres Gottes die Welt der Zerstörung preis.

Menschliches Leid und Schmerz bedeuten für sie Schwäche. Terroristen sind identitätslose Menschen, die Gewalt vor der Weltöffentlichkeit in Szene setzen. Ihre Scheinidentität hoffen sie, zu überwinden und als Helden oder Heilige verehrt zu werden. Terroristen sind keine Mit-Menschen mehr. Ihr Selbst mussten sie abspalten. Den Tod verklären Terroristen zum Sieg.

Diesem Terror muss Einhalt geboten werden. Wir müssen endlich das Parallelogramm aus Angst, Hass, Extremismus und Gewalt als Urschande der menschlichen Existenz wahrnehmen und überwinden.

»"Wider den Terrorismus" ist unbedingt lesenswert. Das Buch räumt mit dem Irrtum auf, die Äußerungen von Terroristen für bare Münze nehmen zu wollen. Oft verbergen sich hinter den ideologischen ganz andere, nämlich psychologische Motive. Doch wo die Grenze zwischen terroristischer und politischer Gewalt verläuft, kann leider auch diese kluge Analyse nicht erklären.«
SWR 2 Die Buchkritik, Kerstin Knipp, 22.6.2015

Arno Gruen
Arno Gruen, 1923 in Berlin geboren, emigrierte 1936 in die USA. Nach dem Studium der Psychologie leitete er ab 1954 die psychologische Abteilung der ersten therapeutischen Kinderklinik in Harlem. 1961 promovierte Arno Gruen als Psychoanalytiker bei Theodor Reik. Es folgten Professuren in Neurologie und Psychologie. Daneben führte er seit 1958 eine psychoanalytische Privatpraxis in Zürich, wo er seitdem lebte und praktizierte. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigte sich Arno Gruen mit dem plötzlichen Kindstod, mit den psychologischen Ursachen für Gewalt und Fremdenhaß, mit den Voraussetzungen für Autoritätsgläubigkeit und Demokratie. Für das Buch Der Fremde in uns erhielt Arno Gruen im Jahr 2001 den Geschwister-Scholl-Preis. Am 20. Oktober 2015 verstarb Arno Gruen im Alter von 92 Jahren.