Wir fanden einen Pfad

Neue Gedichte

  • Epilog von David M. Hoffmann
  • Nachwort von David M. Hoffmann
  • Zbinden Verlag
  • Buch
  • 86 Seiten
  • 2. Auflage
  • 18,5 cm x 11,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 31.03.2014
  • Artikelnummer 978-3-85989-168-5

Buch

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Christian Morgenstern hat seinen festen Platz im Kanon der deutschen Literatur. Doch ist es zumeist der humoristische Dichter der Galgenlieder, den man zur Kenntnis nimmt. Dass Morgenstern als Schu¿ler Rudolf Steiners auch andere Töne anzuschlagen wusste, zeigt seine posthum veröffentlichte Gedichtsammlung 'Wir fanden einen Pfad', die er Rudolf Steiner widmete. Die Gedichte stammen aus seinen fu¿nf letzten Lebensjahren und wurden von ihm selbst noch zusammengestellt. Zu seinem hundertsten Todestag 1914 legen wir diesen Gedichtzyklus wieder auf, der einst als Band 11 im Rahmen der schön gestalteten Ausgabe der 'Sämtlichen Dichtungen' im Zbinden Verlag erschien. David Marc Hoffmann, Leiter des Rudolf Steiner Archivs, hat dazu ein Nachwort geschrieben, das Morgensterns Verhältnis zu Rudolf Steiner und dessen Einfluss auf sein Dichten untersucht.

Christian Morgenstern
Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern:geboren am 6. Mai 1871 in München, gestorben am 31. März 1914 in Meranim Alter von sechzehn Jahren schrieb er das Trauerspiel Alexander von Bulgarien und Mineralogia popularis, eine Beschreibung von Mineralien. Beide Texte sind heute nicht mehr erhalten. Zudem entwarf er eine Faustdichtung und beschäftigte sich mit Arthur Schopenhauer. Ab Herbst 1889 besuchte Morgenstern eine Militär-VorbildungsschuleStudium der Nationalökonomie in BreslauSein Studium war mehrmals durch Kuraufenthalte unterbrochen, bedingt durch die Tuberkulose, die er zeitlebens mit sich trug. Freunde wie beispielsweise Felix Dahn wären bereit gewesen, das weitere Studium zu finanzieren, sein Vater lehnte aber ab. Morgenstern beschloss, als Schriftsteller zu arbeiten. 1894 zog Morgenstern nach Berlin, wo er eine Stellung an der Nationalgalerie fand. Er beschäftigte sich mit Friedrich Nietzsche und Paul de Lagarde und arbeitete für die Zeitschriften Tägliche Rundschau und Freie Bühne. Des weiteren schrieb er Beiträge für die Zeitschriften Der Kunstwart und Der Zuschauer. Im Frühjahr 1895 erschien das erste Buch Morgensterns, der Gedichtzyklus In Phanta’s Schloß, 1903 seine Galgenlieder.Im Juli 1908 lernte er Margareta Gosebruch von Liechtenstern in Bad Dreikirchen kennen, die er 1910 heiratete.1909 begegnete er Rudolf Steiner bei Vorträgen in Berlin, mit dem ihn fortan eine enge Freundschaft verband. Im Mai trat er einen Monat nach Margareta der von Steiner geführten Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft bei. Bei der folgenden Spaltung dieser Organisation, 1912/1913, blieb er auf Seiten Steiners und wurde Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft. Morgenstern, der am 31. März 1914 verstarb, wurde wenige Tage später eingeäschert. Die Urne bewahrte Rudolf Steiner auf, bis sie im neuen Goetheanum aufgestellt wurde. Einen autobiographischen Auszug aus Morgensterns Texten finden Sie in der Ausgabe Dezember 2010 des Lebensmagazins a tempo.   (22.12.2010)

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