Beschreibung
Der Fischer Gilliatt ist ein Außenseiter, allein lebt er im Haus »Weges-Ende« nah bei den Klippen, den Menschen im Dorf erscheint er als seltsamer Kauz. Seit er beobachtet hat, wie Déruchette, die Nichte des Reeders, seinen Namen in den (auf Guernsey äußerst seltenen) Schnee geschrieben hat, kommt er gedanklich nicht mehr von dem Mädchen los - und lässt sich, um ihre Liebe zu erringen, auf einen dramatischen und furchtbaren Kampf mit den Naturgewalten ein.
Beeindruckende, intensive Meeresschilderungen, der Konflikt zwischen Aberglaube und moderner Welt sowie eine gigantische Herkulesarbeit im Dienst der Liebe vereinen sich in Victor Hugos bereits zu Lebzeiten gefeiertem Roman zu einem wahrhaft ozeanischen Werk. Endlich ist die erste ungekürzte Ausgabe in der »prachtvollen Neuübersetzung« (F. A. Z.) Rainer G. Schmidts wieder lieferbar, überarbeitet, sorgfältig ediert und luxuriös ausgestattet.
Beeindruckende, intensive Meeresschilderungen, der Konflikt zwischen Aberglaube und moderner Welt sowie eine gigantische Herkulesarbeit im Dienst der Liebe vereinen sich in Victor Hugos bereits zu Lebzeiten gefeiertem Roman zu einem wahrhaft ozeanischen Werk. Endlich ist die erste ungekürzte Ausgabe in der »prachtvollen Neuübersetzung« (F. A. Z.) Rainer G. Schmidts wieder lieferbar, überarbeitet, sorgfältig ediert und luxuriös ausgestattet.
über die Autoren
Victor Hugo
Victor Hugo (1802-1885) lebte nach einem kurzen Studium an der Ecole Polytechnique als Schriftsteller in Paris. Seinen ersten Roman veröffentlichte er bereits 1819, zahlreiche weitere Romane, Theaterstücke und Lyrik folgten. Er gründete zwei literarische Zeitschriften und wurde 1841 Mitglied der Académie française. Ab 1843 engagierte er sich politisch; wegen seiner Opposition gegen Napoléon III musste er 1851 Frankreich verlassen und lebte bis 1870 in Belgien, Jersey und Guernsey. Die Jahre im Exil wurden zu seiner literarisch fruchtbarsten Zeit. Hugo ist die Hauptfigur der französischen Hochromantik und übte maßgeblichen Einfluss auf nahezu alle literarischen Strömungen des 19. Jahrhunderts in Frankreich aus. Er starb in Paris und wurde im Panthéon beigesetzt.
Rainer G. Schmidt
Rainer G. Schmidt, 1950 im Saarland geboren, begann 1978 mit der Übersetzung des Gesamtwerks von Arthur Rimbaud und übersetzte seither viele Werke u. a. von Henri Michaux, Victor Segalen, Herman Melville. Er erhielt u. a. den Paul-Celan-Preis und übersetzt derzeit das 12bändige Tagebuch von Henry D. Thoreau.