Die ewige Philosophie

Ene Anthologie und Interpretation großer mystischer Texte aus drei Jahrtausenden

  • Hans-Nietsch-Verlag
  • Softcover
  • 428 Seiten
  • 2. veränd. Aufl.
  • 21,5 cm x 14,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 15.09.2008
  • Artikelnummer 978-3-939570-33-2

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Aldous Huxley beschäftigte sich in seiner zweiten Schaffenphase intensiv mit den alten Weisheitslehren: Er suchte in den transzendenten Wahrheiten der heiligen Schriften und den lebendigen Erfahrungen der Mystiker Europas und des Nahen und Fernen Ostens nach Erkenntnis der göttlichen Wirklichkeit hinter der vielschichtigen Welt der Dinge, des Lebens und des menschlichen Geistes. Die Früchte seiner Arbeit sind in diesem, erstmals 1944 (in Deutschland 1949) veröffentlichten Werk zu finden: In "Die ewige Philosophie" stellt er religiöse und mystische Texte verschiedener Kulturkreise aus drei Jahrtausenden zu verschiedenen Themen zusammen und bettet sie in seinen eigenen Kommentar ein. Letzterer dient dazu, die Zitate zu verbinden, Gedankengänge zu entwickeln, zu veranschaulichen und zu erläutern. Quintessenz dieser Anthologie ist die verblüffende Ähnlichkeit, die Universalität dessen, was die großen Weisen aller Zeiten und Kontinente gelehrt haben - tatsächlich eine philosophia perennis.


"Ist man selbst kein Weiser oder Heiliger, so ist es auf dem Gebiet der Metaphysik am besten, wenn man die Werke jener studiert, die es waren. Indem sie ihre bloß menschliche Wesensart verändert hatten, machten sie sich einer qualitativ und quantitativ mehr als bloß menschlichen Erkenntnis fähig." Aldous Huxley

Aldous Huxley
Aldous Huxley wurde am 26. Juli 1894 in Godalming in England geboren und starb am 22. November 1963 in Los Angeles in den USA. Er war ein britischer Schriftsteller. Aldous Leonard Huxley wurde als Sohn des Schriftstellers Leonard Huxley und seiner Frau Julia in eine Wissenschaftler- und Intellektuellenfamilie hineingeboren. Er besuchte das berühmte Eton College in Berkshire. In dieser Zeit starb seine Mutter, als er erst vierzehn Jahre alt war. 1911 wurde er durch eine Augenerkrankung auf einem Auge für drei Jahre beinahe blind. Dennoch studierte er ab 1913 Literatur in Oxford. Mit 22 veröffentlichte Huxley sein erstes Buch „The Burning Wheel“. Sein Studium schloss er mit Bestnote ab. Nach einigen Monaten bei der Royal Air Force und Tätigkeit als Lehrer heiratete er 1919 die Bulgarin Maria Nys, mit der er ein Jahr später seinen ersten Sohn bekam. Er arbeitete nun als Journalist, Kunstkritiker und Schriftsteller. Seine folgenden Romane behandelten die Entmenschlichung der Gesellschaft durch den wissenschaftlichen Fortschritt, insbesondere sein bekanntestes Werk „Brave New World“ von 1932, das das Bild einer totalitären, düsteren Industriegesellschaft zeichnet. 1937 wanderte Huxley nach Kalifornien aus und beschäftigte sich mit buddhistischen Lehren, Mystik und Psyche. In dieser Zeit experimentierte er auch mit der halluzinogenen Droge Meskalin. Nachdem seine Frau 1955 verstorben war, heiratete er ein Jahr später erneut. Es erschienen weitere Essays und Bücher, zuletzt 1962 der Roman „Island“. Aldous Huxley starb am 22. November 1963 an Kehlkopfkrebs. An seinem Todestag ließ er sich von seiner Frau hohe Dosen der Droge LSD verabreichen.

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