Die Ära der Kettensäge

Libertäre Rechte ergreifen weltweit die Macht. Sie bauen eine Welt, in der das Recht der Stärkeren gilt.

  • Heft
  • 64 Seiten
  • 2. Surplus - Das Wirtschaftsmagazin
  • 222 mm x 297 mm x 7 mm
  • Erscheinungsdatum: 25.04.2025
  • Artikelnummer 978-3-948608-97-2

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Libertäre Rechte ergreifen weltweit die Macht. Sie bauen eine Welt, in der das Recht der Stärkeren gilt.
Highlights: Das Recht der Stärkeren Katharina Pistor


Clara Mattei: 'Milliarden für das Militär sind auch Austerität' Maxine Fowé


Mazzucato: Fortschritt braucht staatliche Missionen Mariana Mazzucato


Editorial: Der Lärm der Kettensäge Lukas Scholle


Schwerpunkt 'Ära der Kettensäge': Ein libertärer Messias kann Argentinien nicht retten Patrick Kaczmarczyk


Deutschland entdeckt seine Liebe zum Militär-Keynesianismus Isabella Weber


Wie die AfD sich dem Kapital andient Sebastian Friedrich


Linnemann: Als Hardliner an die Spitze der CDU Lukas Scholle


Wie Rechte ihre Fans mit Kryptocoins abziehen Wolfgang M. Schmitt


Deindustrialisierung: Die Krise in Duisburg zeigt Deutschlands Zukunft Lena Fiedler


Nein, die Trickle-Down-Ökonomie funktioniert nicht Maurice Höfgen


Tooze: Europa braucht Verteidigung ohne Militarismus Adam Tooze


Weitere Artikel: Einsamkeit ist die Goldgrube der Internetstars Matthias Ubl


Warum KI unserem Planeten derzeit mehr schadet als nützt Friederike Rohde


Mietenstopp gegen rechts Isabella Weber


Portraits: Keynes' Ökonomie von Überfluss und Freiheit Stefan Eich


Die Logik der Verteilungskämpfe Max Hauser

Sebastian Friedrich
Sebastian Friedrich lebt in Hamburg und arbeitet als Journalist und Publizist. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Diskurse um Arbeit, rechte Formierung, Kritische Soziale Arbeit, Diskursanalyse sowie Klassenanalyse. Gemeinsam mit der Redaktion von analyse & kritik gab er 2018 den Sammelband »Neue Klassenpolitik. Linke Strategien gegen Rechtsruck und Neoliberalismus« heraus. Anfang 2019 erschien die dritte Auflage seines Buchs »Die AfD. Analysen, Hintergründe, Kontroversen«.

Maurice Höfgen
Maurice Höfgen ist studierter Ökonom und Betriebswirt. Hauptberuflich ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag tätig. Neben dieser Tätigkeit betreibt er unabhängige Forschung zu Fragen der Makroökonomik und Nachhaltigkeit und publiziert regelmäßig in akademischen und populärwissenschaftlichen Zeitschriften. Ferner engagiert er sich unter anderem bei der Samuel Pufendorf Gesellschaft für politische Ökonomie und gilt als Mitbegründer der Kampagne "Rethinking the Role of Banks in Economics Education" des Netzwerks Rethinking Economics. Weiterführende Informationen sind auf mauricehoefgen.com zu finden.

Patrick Kaczmarczyk
Dr. Patrick Kaczmarczyk ist Wirtschaftswissenschaftler am Kompetenzzentrum für Transformationsforschung der Universität Mannheim. Im Zuge seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist er auch wirtschaftspolitisch aktiv: Er war stellvertretendes Mitglied der Expertenkommission der Bundesregierung zur Reform der Schuldenbremse und Sachverständiger im Deutschen Bundestag. Vor seinem Engagement in Mannheim arbeitete er in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, unter anderem für die Welthandels- und Entwicklungsorganisation der Vereinten Nationen (UNCTAD). Dort war er in den Bereichen Schulden- und Entwicklungsfinanzierung sowie in Projekten in Ostafrika und im Nahen Osten tätig. Zudem war er Leiter für volkswirtschaftliche Grundsatzfragen beim Wirtschaftsforum der SPD in Berlin. Kaczmarczyk ist regelmäßig als Experte in führenden Medien präsent und kommentiert wirtschaftspolitische Entwicklungen im Rundfunk, Fernsehen und in der Presse. Seine Promotion erlangte er an der Universität Sheffield.

Mariana Mazzucato
Mariana Mazzucato ist Professorin für die Ökonomie von Innovation und öffentlichem Wert am University College London und schreibt die Kolumne »Die sichtbare Hand« bei Surplus. Mariana Mazzucato ist eine der einflussreichsten Stimmen für ein neues Verständnis von Innovation, Staat und Markt. Mit ihrem Das Kapital des Staates erlangte sie größere Bekanntheit. Seitdem setzt sie sich für einen unternehmerisch denkenden Staat ein.

Thomas Piketty
Thomas Piketty ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Paris School of Economics und schreibt die Kolumne »Pikettys Perspektive« bei Surplus. Thomas Piketty ist ein französischer Ökonom und wurde durch sein Buch Das Kapital im 21. Jahrhundert bekannt, in dem er wachsende Ungleichheit mit dem Verhältnis r > g erklärt. Seine Forschung konzentriert sich auf Einkommens- und Vermögensverteilung in historischer Perspektive.

Katharina Pistor
Katharina Pistor, geboren 1963, ist Edwin B. Parker Professorin of Comparative Law und Direktorin des Center on Global Legal Transformation an der Law School der Columbia University in New York. Für ihre Forschungen wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Max-Planck-Forschungspreis 2012. Der Code des Kapitals. Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft wurde von der Financial Times und von Business Insider zu einem der besten Bücher 2019 gekürt.

Wolfgang M. Schmitt
Wolfgang M. Schmitt ist Youtuber, Podcaster und Kritiker. Seit 2011 betreibt er den ideologiekritischen Youtube-Kanal »Die Filmanalyse« und seit 2020 den Podcast »Die Neuen Zwanziger« mit Stefan Schulz. Bei Suhrkamp erschien von ihm zuletzt (mit Ole Nymoen) Influencer. Die Ideologie der Werbekörper (2021).

Adam Tooze
Adam Tooze ist Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York und Herausgeber von Surplus. Auf seinem englischsprachigen Substack »Chartbook« und im Podcast »Ones and Tooze« analysiert er aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen. Er kritisiert die deutsche Schuldenbremse, warnte früh vor einer Trump-Rückkehr und prägte den Begriff Polykrise. Bei Surplus veröffentlicht er regelmäßig Beiträge und Interviews zur globalen Lage.

Isabella Weber
Isabella Weber ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst sowie Herausgeberin von Surplus. Isabella M. Weber ist eine profilierte Wirtschaftswissenschaftlerin und Professorin an der University of Massachusetts Amherst. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihre Analysen zur Inflation und ihre Vorschläge für strategischer Preiskontrollen. Im Zuge dessen prägte sie Begriffe wie »Seller's Inflation« sowie »Antifaschistische Wirtschaftspolitik«. Bei Surplus veröffentlicht sie als Herausgeberin regelmäßig Artikel und Interviews zu wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen unserer Zeit.