Die Welt aus den Angeln

Eine Geschichte der Kleinen Eiszeit von 1570 bis 1700 sowie der Entstehung der modernen Welt, verbunden mit einigen Überlegungen zum Klima der Gegenwart

  • dtv Verlagsgesellschaft
  • Softcover
  • 302 Seiten
  • 209 mm x 138 mm x 20 mm
  • Erscheinungsdatum: 28.12.2018
  • Artikelnummer 978-3-423-34940-6

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Der Klimawandel am Beginn unserer modernen Welt

Im 16./17. Jahrhundert veränderte sich das Klima in Europa dramatisch, Missernten und Hungersnöte waren die Folge. Wirtschaft und Gesellschaft gerieten in eine tiefe Krise. Die Kleine Eiszeit vermittelt eine recht konkrete Vorstellung von den schweren Verwerfungen, die ein Klimawandel auslöst. Die Menschen versuchten, sich mithilfe neuer Erkenntnisse, Methoden und Technik aus der Abhängigkeit von der Natur zu befreien. Politische und soziale Umbrüche, Industrialisierung und schließlich Globalisierung folgten. Heute stößt diese moderne Welt an ihre Grenzen und steht angesichts einer auch selbst heraufbeschworenen Klimaproblematik vor erneuten Herausforderungen.

Philipp Blom
Philipp Blom, 1970 in Hamburg geboren, studierte Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford. Er lebt als Schriftsteller und Historiker in Wien und schreibt regelmäßig für europäische und amerikanische Zeitschriften und Zeitungen. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Stipendium am Getty Research Institute in Los Angeles, der Premis Internacionals Terenci Moix und der deutsche Sachbuchpreis. Zuletzt erschienen bei Hanser: Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914 (2009), Die zerrissenen Jahre. 1918-1938 (2014), Die Welt aus den Angeln. Eine Geschichte der Kleinen Eiszeit von 1570 bis 1700 sowie der Entstehung der modernen Welt, verbunden mit einigen Überlegungen zum Klima der Gegenwart (2017), Was auf dem Spiel steht (2017) und Eine italienische Reise. Auf den Spuren des Auswanderers, der vor 300 Jahren meine Geige baute (2018). Im Paul Zsolnay Verlag erschien der Roman Bei Sturm am Meer (2016). Weitere Informationen unter www.philipp-blom.eu.