Beschreibung
Die goldenen BücherVor 150 Jahren, am 18. April 1875, wurde Oskar Ernst Bernhardt im sächsischen Bischofswerda geboren. Sein späterer Autorenname lautete Abd-ru-shin.Im Laufe seines Erdenwirkens brachte Abd-ru-shin die Gralsbotschaft Im Lichte der Wahrheit zu Papier. In diesen drei Bänden schuf er das für die Menschheit notwendige Wissen um die hohe Bedeutung der Schöpfungsgesetze.Abd-ru-shins Erklärungen in der Gralsbotschaft, die bis zum heutigen Tage wortgenau aufbewahrt wurden als die von ihm persönlich verfasste 'Ausgabe letzter Hand', wird in diesen goldenen Büchern ohne Veränderung wiedergegeben. Die geistigen Inhalte der hier im Original erhaltenen 168 Kapitel können den Menschen helfen, den Willen des Schöpfers besser zu erkennen und im besten Fall auch zu lernen, diesen in das eigene Leben zu übertragen.Dieses wertvolle geistige Wissen, so betonte der Autor stets, ist für jeden Leser und Suchenden die beste Grundlage, um auch belastendes Karma abzulösen und glücklich und in Frieden zu leben.Alles, was wir Menschen für unseren Aufstieg zu wissen benötigen, finden wir in den drei Bänden der Gralsbotschaft, die jedem zugänglich sind, der den Wunsch danach in sich verspürt.Mit dieser goldenen Ausgabe zum 150. Geburtstag von Abd-ru-shin soll dessen Gralsbotschaft Im Lichte der Wahrheit auf besondere Weise dankbar gewürdigt werden.
über die Autoren
Abd-Ru-Shin
Abd-ru-shin hieß mit bürgerlichem Namen Oskar Ernst Bernhardt. Er war Deutscher und wurde am 18. April 1875 in Bischofswerda (nahe Dresden) geboren. Der Name Abd-ru-shin, unter dem er seine Gralsbotschaft schrieb, bedeutet sinngemäß „Diener des Lichts“.
1928 übersiedelte Oskar Ernst Bernhardt nach Österreich, wo er lebte bis die Nationalsozialisten seinen Besitz enteigneten und das Werk „Im Lichte der Wahrheit“ verboten. An seinem Wirken gehindert, starb Abd-ru-shin am 6. Dezember 1941 in Kipsdorf im sächsischen Erzgebirge, wo er seine letzten Lebensjahre unter Gestapo-Beobachtung hatte verbringen müssen.
Die Kindheit, die Oskar Ernst Bernhardt in Bischofswerda verlebte, war glücklich. Seiner Schulausbildung schloß sich eine kaufmännische Ausbildung und Lehre an, die er in Dresden beendete.
Als selbständiger Handelsunternehmer und später als Teilhaber an größeren Export- und Importgeschäften war Oskar Ernst Bernhardt viel auf Reisen. Seine Erlebnisse und Eindrücke bewogen ihn bald, den kaufmännischen Beruf zugunsten seiner schriftstellerischen Neigungen aufzugeben und er arbeitete anschließend nur noch als Schriftsteller. Neben Reiseberichten, Novellen und Romanen, hatte er vor allem als Bühnenautor beachtliche Erfolge.
Einem längeren Aufenthalt in New York (1912/13) schloß sich eine Studienreise nach England (London) an. Dort wurde der inzwischen vierzigjährige Oskar Ernst Bernhardt nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs von 1915 bis 1919 im britischen Internierungslager auf der „Isle of Man“ gefangengesetzt. Die vierjährige Gefangenschaft ließ ihn die innere Not der Menschen miterleben, die aus dem Chaos der zerbrechenden alten Wertordnungen keinen Ausweg mehr fanden. Der Wunsch erwachte in ihm hier durch ein Wissen um die entscheidenden übergeordneten Zusammenhänge zu helfen.
So begann Oskar Ernst Bernhardt ab 1923 Vorträge zu den bereits erwähnten wesentlichen Lebensfragen unter dem Autorenamen Abd-ru-shin zu veröffentlichen. Der Name Abd-ru-shin brachte dabei nicht nur das zum Ausdruck, was er als seine Aufgabe erkannte und lebte – Diener des Lichtes zu sein; Er schlug damit auch den Bogen von seinem ersten, vorbereitenden Erdenleben zur Zeit Mose bis zum Bringer der Gralsbotschaft. Die Lehre von der Wiederverkörperung ist ein zentraler Bestandteil des Werkes „Im Lichte der Wahrheit“.
1928 ließ sich Abd-ru-shin auf dem Vomperberg in Tirol, nahe Innsbruck, nieder und vollendete dort seine Gralsbotschaft. Als Österreich 1938 „deutsch“ wurde, verbot das Naziregime eine weitere Verbreitung des Werkes. Abd-ru-shin wurde verhaftet, sein Besitztum auf dem Vomperberg enteignet.
Nach sechs Monaten bedrückender Haft in Innsbruck mußte er das okkupierte Österreich verlassen. Er fand schließlich in Kipsdorf im sächsischen Erzgebirge ein Unterkommen. Dabei war es ihm untersagt für seine Anliegen öffentlich tätig zu werden oder Besuche zu empfangen. Die Gestapo beobachtete und kontrollierte Abd-ru-shin ständig.
Die Jahre der Verbannung nutzte er zur Überarbeitung der Gralsbotschaft in deren „Ausgabe letzter Hand“ er bestimmte, daß nur diese Ausgabe zur Verbreitung vorgesehen sei. Aber die Verbannung und Isolierung hatten Folgen: Abd-ru-shin starb, nur 66 Jahre alt, am 6. Dezember 1941 in Kipsdorf.
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