Keine Lizenz zum Töten

30 Jahre als BND-Mann und Geheimdiplomat | Der deutsche Vermittler zu Hamas, Hisbollah und Israel

  • Econ
  • Hardcover
  • 320 Seiten
  • 2. Auflage
  • 22,0 cm x 13,8 cm x 3,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 01.09.2022
  • Artikelnummer 978-3-430-21079-9

Hardcover

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Fast 30 Jahre lang war Gerhard Conrad beim BND mit geheimen Missionen betraut. Er verhandelte mit Terroristen, war persönlicher Beauftragter der UN-Generalsekretäre Kofi Annan und Ban Ki-moon und leitete in Brüssel die europäische Geheimdienstabteilung EU Intelligence Analysis Centre. Seine
biografische Rückschau gewährt kompetente Einblicke in brisante Aufgaben, unterschiedliche Funktionen und internationale Schauplätze. Der BND ist ein wichtiger Teil der deutschen Sicherheitsarchitektur. Was er soll und darf - und was nicht, wird über unsere Zukunft entscheiden.

Gerhard Dr. Conrad
Gerhard Conrad studierte Völkerrecht, Politologie und promovierte in Islamwissenschaften, bevor er seinen Dienst im militärischen Nachrichtenwesen der Bundeswehr und beim Bundesnachrichtendienst begann. Seit 1990 BND-Agent mit dem Schwerpunkt Naher Osten. Von 2009 bis 2012 Leiter des präsidialen Leitungsstabes des BND, danach Vertreter des Dienstes in London und schließlich von 2016 bis 2019 Direktor im Europäischen Auswärtigen Dienst (EU- INTCEN) in Brüssel. Seit seiner Pensionierung Ende 2019 ist er unter anderem Visiting Professor am King’s College London, Dozent an der Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung, Abteilung Nachrichtendienste und an Sciences Po in Paris. Darüber hinaus unterstützt er als Intelligence Advisor die Munich Security Conference, als Senior Advisor die Agora Strategy Group AG und als Vorstandsmitglied den Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland e.V. (GKND).

Martin Specht
Jahrgang 1964, Journalist, berichtet seit 1989 aus Osteuropa, dem Balkan, Afrika und Zentralasien. Seine Reportagen werden international publiziert. 2008 war er für den Prix Bayeux-Calvados, den internationalen Preis für Kriegsberichterstattung, und 2009 für den Henri-Nannen-Preis nominiert. Seit einigen Jahren hält er sich jedes Jahr für längere Zeit in Kolumbien auf, bereist dabei Lateinamerika und insbesondere die Amazonasregion.Im Ch. Links Verlag sind von ihm erschienen: »Heute trifft es vielleicht dich. Deutsche in der Fremdenlegion« (2014), »Narco Wars. Der globale Drogenkrieg« (2016) und »Kolumbien - Ein Länderporträt« (2018).

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