Lehrbuch der Soziologie

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  • Campus Verlag GmbH
  • Mehrteiliges Produkt
  • 992 Seiten
  • 20004. 4. Auflage
  • 251 mm x 209 mm x 47 mm
  • Erscheinungsdatum: 22.07.2020
  • Artikelnummer 978-3-593-50346-2

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Die ganze Soziologie im Blick.
Der große »Joas und Mau« ist das umfassende Lehrbuch der Soziologie. Es legt nicht nur Wert auf solides Fachwissen, sondern auch auf gute Didaktik. Führende Vertreterinnen und Vertreter des Fachs geben darin einen leicht verständlichen Überblick über Geschichte, Methoden und Gegenstandsbereiche der Soziologie und bieten gleichzeitig eine Einführung in den neuesten Wissensstand. Jedes der 26 Kapitel wird durch Abbildungen, Grafiken und Tabellen aufgelockert und schließt mit Zusammenfassung, Kontrollfragen und Glossar.
Erstmals 2001 erschienen, wurde das Lehrbuch an deutschsprachigen Universitäten zu einem erfolgreichen Standardwerk. Für die vorliegende, vollständig aktualisierte und erweiterte 4. Auflage ist Steffen Mau als Mitherausgeber gewonnen worden. Neuerungen sind Kapitel zu »Digitalisierung« und »Sozialpolitik«, ein zusätzliches Kapitel zu sozialwissenschaftlichen Methoden, eine Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten und last but not least eine Website mit Online-Materialien als Hilfestellungen und Anregungen für die Lehre. Damit bietet das Lehrbuch auf BA- und Nebenfachstudierende zugeschnittene Einführungen in die wichtigsten Themengebiete der Soziologie. Und es stellt Dozentinnen und Dozenten reichhaltiges Material zur Planung ihrer Lehrveranstaltungen zur Verfügung.

Inhalt:
Das Wissen von der Gesellschaft
1. Die soziologische Perspektive (Hans Joas)
2. Quantitative Sozialforschung (Thomas Hinz)
3. Qualitative Sozialforschung (Udo Kelle)

Das Individuum und die Gesellschaft
4. Kultur (Karl-Siegbert Rehberg & Stephan Moebius)
5. Interaktion, Institution und Gesellschaft (Ansgar Weymann)
6. Sozialisation (Dieter Geulen +, Hermann Veith)
7. Der Lebenslauf (Walter R. Heinz & Reinhold Sackmann)
8. Abweichung und Kriminalität (Fritz Sack)

Differenz und Ungleichheit
9. Gruppen und Organisationen (Uwe Schimank)
10. Soziale Ungleichheit und Sozialstruktur (Steffen Mau & Roland Verwiebe)
11. Ethnizität, Nation, Rasse (Christian Joppke)
12. Geschlecht und Gesellschaft (Theresa Wobbe & Gertrud Nunner-Winkler)

Gesellschaftliche Institutionen
13. Familie (Anja Steinbach & Karsten Hank)
14. Bildung (Jutta Allmendinger & Heike Solga)
15. Religion (Detlef Pollack)
16. Sozialpolitik (Claus Wendt & Thomas Bahle)
17. Medien (Andreas Hepp)

Sozialer Wandel und Globalisierung
18. Wirtschaft und Arbeit (Jens Beckert)
19. Technik und Gesellschaft (Werner Rammert & Ingo Schulz-Schaeffer)
20. Staat, Herrschaft und Demokratie (Stefan Lessenich & Claus Offe)
21. Globale Ungleichheiten (Anja Weiß)
22. Bevölkerung (Michaele Kreyenfeld & Dirk Konietzka)
23. Städte, Gemeinden und Urbanisierung (Hartmut Häußermann +, Walter Siebel)
24. Soziale Bewegungen und kollektive Aktionen (Dieter Rucht & Friedhelm Neidhardt)
25. Umwelt (Karl-Werner Brand & Fritz Reusswig)
26. Digitalisierung (Philipp Staab)

Das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten in der Soziologie (Ruth Manstetten)
Gesamtglossar
Bildnachweise
Personenregister
Sachregister
Autorinnen und Autoren

Hans Joas
Robert N. Bellah (1927–2013) lehrte von 1967 bis 1997 Soziologie an der University of California in Berkeley. Die von ihm entwickelten Theorien zu „Zivilreligionen“ und zur „religiösen Evolution“ wurden weltweit diskutiert. „Religion in Human Evolution“ erschien 2011 bei Harvard University Press.

Steffen Mau
Steffen Mau, geboren 1968 in Rostock, ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach seinem Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der University of Bristol wurde er am Europäischen Hochschulinstitut Florenz zum Dr. rer. pol. promoviert. Als Professor für Politische Soziologie war Mau 11 Jahre lang an der Universität Bremen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Soziologie der sozialen Ungleichheit, Transnationalisierung, europäische Integration und Migration. Von 2012 bis 2018 war er Mitglied der wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats, außerdem ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Als einer der produktivsten Soziologen der Gegenwart führten ihn zahlreiche Gastprofessuren und Fellowships u. a. an das Centre d’études européennes et de politique comparée Science Po in Paris, an die schwedische Universität Umeå und die London School of Economics. 2018 war Steffen Mau Fellow am Center for European Studies an der Harvard University.