Im Jahr 1768 legten in Sunderland massenhaft Seeleute ihre Arbeit nieder. Sie forderten bessere Arbeitsbedingungen und strichen demonstrativ die Segel. Vom englischen 'striking the sails' leitet sich unser heutiges Wort 'Streik' ab. Die Zeitgenossen hingegen sprachen von einer 'Meuterei'.
Seitdem hat der Kampf für soziale Gerechtigkeit Höhen und Tiefen durchlaufen. Heute, da sich unsere Weltordnung im Umbruch befindet, lebt er in verschiedenen Gestalten und an weit entfernten Orten wieder auf. Peter Mertens lässt die Kämpfenden zu Wort kommen und bietet so einen neuen Blickwinkel auf unsere Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei die Hoffnung, dass die Meuterer des Nordens und die Meuterer des Südens einander die Hände reichen - für eine echte demokratische, soziale und ökologische Wende.
Stimmen zu Meuterei
Danksagungen
Vorwort: Die linke Bewegung muss kämpfen und gewinnen wollen
Kapitel 1: Unruhe-SommerKathEssenCargillDie 200-Milliarden-MännerPreise und Gewinne
Kapitel 2: RezessionstherapieDie Ever GivenThatcherSchuldenBanken und SchattenbankenAusterität 2.0
Kapitel 3: Von der Energiewende zum HandelskriegLiamDer weiße GlockenvogelDer eine die Industrie, der andere die BankDer Neoliberalismus ist tot, richtig?Von der Energiewende zum HandelskriegDie Entführung von Europa
Kapitel 4: MeutereiBrasiliaDer Geist von BandungBruchstellenDie doppelte MeutereiBazazo und der DollarGamechanger
Kapitel 5:Es hätte auch anders kommen könnenDie KornkammerBachmutWlad und GuyDer russische Bär
Es hätte auch anders kommen könnenDas Jahr 1962
Kapitel 6: Stimmen unter DeckDie Kapitäne und das UnterdeckMeuterei als Metapher