Wir verlieren dieses Land

Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht


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" Wir verlieren dieses Land. " Für Liv von Boetticher war der Satz eines Polizisten der Ausgangspunkt einer Recherche, die tiefer geht als viele öffentliche Debatten über Kriminalität in Deutschland. Über mehrere Jahre hinweg hat sie mit unzähligen Polizistinnen und Polizisten im ganzen Land gesprochen - quer durch alle Hierarchien, von der Streife bis in spezialisierte Ermittlungsbereiche. Sie berichteten über verbale und körperliche Gewalt auch gegen sie, über ihren Frust und das Gefühl, von der Politik missbraucht zu werden: Denn Polizisten baden aus, was die Politik versäumt. Aus einzelnen Stimmen und Beobachtungen hat Liv von Boetticher ein Buch geschrieben, das schonungslos das ganze Ausmaß der Kriminalität in all ihren Facetten offenlegt - und welchen Anteil Ausländer daran haben. Sie zeigt auf, was oft nur unvollständig erzählt und von Politikern nach wie vor gerne unter den Teppich gekehrt wird. Dieses Buch blickt hinter die Statistik. Es handelt von der Lücke zwischen dem, was die Bevölkerung erlebt und wahrnimmt, und dem, was offiziell gesagt wird. Und von der Frage, was das für ein Land bedeutet, das sich auf seinen Rechtsstaat verlässt. Dabei geht es auch um Themen, die politisch hart umkämpft sind: Migration, Asylpolitik und Integration. Viele der Beamten berichten von strukturellen Problemen, die in ihrem Alltag sichtbar werden - von überlasteten Behörden, unklaren Zuständigkeiten und einem System, das Entscheidungen oft nicht konsequent umsetzt. Das Buch benennt diese Entwicklungen, ohne zu vereinfachen - und ohne auszuweichen. " Wir verlieren dieses Land " ist das Ergebnis einer intensiven investigativen Recherche. Es verbindet persönliche Erfahrungsberichte mit systematischer Analyse - und macht sichtbar, was alle Menschen spüren: Deutschland verliert zunehmend den Kampf gegen das Verbrechen.

Liv von Boetticher
Liv von Boetticher arbeitet seit vielen Jahren als Investigativjournalistin. Nach ihrem Studium in München arbeitete sie ab 2012 bei Sky Deutschland, ehe sie 2015 zur Mediengruppe RTL ging. Von 2018 an war sie Ostdeutschland-Korrespondentin in Leipzig. Seit Ende 2020 gehört sie der Primetime-Redaktion von RTL an. Von ihr sind die Dokumentationen »Tengelmann – Das mysteriöse Verschwinden eines Milliardärs« (2021) und »60 Tage Frauenhass: Eine Reporterin bei den Taliban« (2022). Als eine der ersten deutschen Journalisten war Liv von Boetticher nach dem Corona-Ausbruch in Italien vor Ort. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Liv von Boetticher
Liv von Boetticher ist Investigativjournalistin bei RTL Deutschland und arbeitet zudem für n-tv und Stern. Als Autorin veröffentlichte sie den SPIEGEL-Bestseller Die Akte Tengelmann und das mysteriöse Verschwinden des Milliardärs Karl-Erivan Haub. Sie berichtete aus internationalen Krisengebieten und realisierte die Dokumentation 60 Tage Frauenhass - eine Reporterin bei den Taliban. Bundesweite Aufmerksamkeit erzielten ihre Recherchen zu illegalen Urlaubsreisen afghanischer Asylbewerber und islamistischen Netzwerken in Deutschland (2024). 2025 deckte sie zudem einen groß angelegten Betrug mit Sprachzertifikaten zur Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft auf. Liv von Boettichers Schwerpunkte sind u.a. Migration und innere Sicherheit.

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