Die CRISPR-Methode und die Zukunft der Medizin
Was macht die Natur, wenn ein neuer Feind auftaucht? Sie findet eine neue Strategie. Wenn eine Bakterie von einem Virus attackiert wird, verteidigt sie sich beispielsweise, indem sie ihre genetische Struktur ändert. Doch wie können diese Mechanismen nachgewiesen werden? Und welchen Nutzen hat dieses Wissen für die Medizin?
Der Amerikanerin Jennifer Doudna und der Französin Emmanuelle Charpentier sind bahnbrechende Erkenntnisse im Bereich der Biochemie gelungen: Die beiden Forscherinnen konnten die Verteidigungsstrategien der Natur auf grundlegendster Ebene, auf jener der Zelle, entdecken und nachbauen. Das Ergebnis heißt »CRISPR«. Diese Genschere kann den genetischen Bauplan punktgenau ändern.
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- Die Erfindung von CRISPR: So funktioniert die Technologie des Gen-Editierens
- Frauen in der Wissenschaft: Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier im persönlichen Porträt
- Moralische und ethische Fragen, die bei der Genforschung bedacht werden müssen
- So kann die Genschere in der Virus-Bekämpfung eingesetzt werden
Sternstunde der Forschung: Blicken Sie den berühmten Wissenschaftlerinnen über die Schulter!
Was trieb Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier zu dieser Höchstleistung an? Welche Rückschläge und Erfolge begegneten den Forscherinnen auf ihrem Weg zum Durchbruch? Wie wurde aus einer Idee, die zunächst wie Science-Fiction klang, ein Projekt, das die Welt der Wissenschaft für immer verändern würde?
Walter Isaacson erzählt in diesem fundierten Sachbuch nicht nur die Geschichte der CRISPR-Methode, sondern lässt Sie auch hinter die Kulissen blicken: in die Labore, in denen der Wettlauf der Biosciences entschieden wurde. Ein packendes Wissenschaftsbuch, das Forschung und Biografie verbindet!
Walter Isaacson, geboren 1952, ist Journalist und Schriftsteller. Er begann seine Karriere bei der Sunday Times, bevor er zum Time Magazine wechselte, dessen Herausgeber er 1996 wurde. In der Zeit nach den Anschlägen vom 11. September 2001 war er als Vorstand bei CNN tätig, bis er 2003 die Leitung des Aspen Institute übernahm, die er bis 2018 innehatte, um sich danach einer Geschichtsprofessur an der Tulane University zu widmen. Neben seiner journalistischen und akademischen Tätigkeit gilt Walter Isaacson als einer der renommiertesten Biografen unserer Zeit und ist als Autor mit Büchern über Benjamin Franklin, Henry Kissinger, Leonardo da Vinci und Jennifer Doudna hervorgetreten — wobei »Steve Jobs. Die autorisierte Biografie des Apple Gründers« zum Weltbestseller avancierte und allein in Deutschland über 900.000 Exemplare verkaufte. Isaacson wurde 2021 mit der National Humanities Medal ausgezeichnet. Bei C.Bertelsmann erschienen zuletzt »The Innovators« (2018), der internationale Bestseller »Elon Musk« (2023), die Biografie »Einstein« erstmalig auf Deutsch (2024) und das kleine Büchlein »Der wichtigste Satz« (2026).
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